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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Schubert.

heisst)  ßfito  •  icTMot.  'Apqüot  (ganz  analog  wird  Athen.  VIII  365  D
den  Argivern  auch  die  Form  ywv  für  youv  zugeschrieben),
durch  die  wir  also  auf  dem  Gebiete  der  milderen  Doris  die
Form  mit  w  und  2.  die  herakleischen  Tafeln  (II  13  ßoußyjw,
II  14  ßoußvj-tio?),  durch  die  wir  umgekehrt  auf  dem  Gebiete
der  strengeren  Doris  die  Form  mit  ou  belegt  finden.  Ueberdies
kennt  auch  der  jonische  Dialekt  (II.  vj  238)  ßwv.  Dass  es  nicht
angeht,  mit  Ahrens  166  wegen  der  herakleischen  Tafeln  eine
dorische  Form  ßw?  überhaupt  in  Frage  zu  stellen  und  die
sämmtlichen  darauf  bezüglichen  Angaben  der  Grammatiker  als
einfach  aus  jener  Iliasstelle  gezogen  zu  betrachten,  bezweifelt
jetzt  Niemand  und  Ahrens  selbst  ist  in  den  Add.  565  auf  Grund
der  (p.  166  übersehenen)  Glosse  des  Suidas  von  seinen  Bedenken ­
  zurückgekommen;  nur  ist  es  unrichtig,  wenn  er  die
Formenreihe  ßof : ?,  ßou?,  ßw?  construirt  (,satis  certurn  habemus
Ärgivos  cum  paucis  fortasse  aliis  Doriensium  ßw?,  yw?,  Tuoy)?,
vä?  dixisse,  vocali  u,  quam  e  digammate  ortam  constat,  eiecta):
vielmehr  ist  ßou?  die  älteste  Form,  woraus  ßof?,  ßw?  hervorging.
Es  ist  also  das  ou  von  ßou?  (neben  ßw?)  ganz  und  gar  verschieden ­
  z.  B.  von  dem  in  Asyouoa,  Imcou?  neben  XeyMca,  i%zo>g.
Es  ist  ursprünglich  wahrer,  phonetischer  Diphthong  gewesen,
der  direct  auf  das  au  der  Grundform  gaus  (skt.  gäus)  zurückgeht, ­
  wie  schon  durch  die  voreuklidische  Schreibung  ßOT?
(Cauer  Stud.  VIII  258)  bewiesen  wird.  Aus  dem  diphthongischen
ßou?  konnte  ebenso  in  der  milderen,  wie  in  der  strengeren  Doris,
ebenso  im  Jonischen  wie  im  Dorischen  ßof?  und  ßw?  werden.
Auf  dem  Gebiete  der  milderen  Doris  geschah  dies  wirklich,
so  weit  wir  sehen,  im  Argivischen,  auf  jenem  des  Jonischen
ganz  vereinzelt  im  altepischen  Dialekte  (denn  jenes  ßwv  der  II.
ist  ein  an.  eip.  neben  dem  ganz  regelmässigen  ßou?,  ßouot).
Betreffs  der  strengen  Doris  kann  angenommen  werden,  dass
dieselbe,  wenn  auch  nicht  ausschliesslich  (vgl.  das  Herakleische),
aber  doch  mit  Vorliebe  sich  der  Form  ßw?  bediente.  Festzuhalten ­
  ist,  dass  aus  of  auch  attisch-jonisch  durch  Ersatzdehnung
immer  nur  t»  hervorgeht,  dass  also,  wo,  wie  in  dem  eben  behandelten ­
  Falle,  attisch-jonisches  ou  sich  mit  dorischem,  aus  of
entstandenem  w  begegnet,  jenes  ou  mit  diesem  w  eben  nicht  in
Parallele  gesetzt  werden  darf.  Hingegen  geht  allerdings  bei
vorwirkender  Ersatzdehnung  aus  fo  im  Jonischen  zuweilen  ou
            
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