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Schubert.
XX. ti0ei Fr. 45 3 .
An der angeführten Stelle ist x(0ei überliefert. Erklären
wir mit Gurt. Verb. II 40 TiOst für contrahirt aus xi'Oes, so dass
Uebergang in die thematische Conjugation stattfände — und
das strengdorische evtiöhj (Ahr. dor. 314) würde zu solcher
Annahme stimmen —: dann stehen wir wieder vor der Alternative,
die Form als epische Entlohnung (von den zwei Homerstellen,
wo xt'Osi Imperativ ist, nämlich II. a 509 xöcppa S’ im
Tpcisacri x!0si -/.paxcc; und Od. <p 177 racp os x(0si oiippov xe p.eyav
■/.ai v.Coaq ct’ aüxoü, hätte die erstere eine gewisse Aehnlichkeit
mit unserem i%\ 8’ Tpspov üp.vw . . . x!0st) oder als unrichtig transscribirt
aus xi0E anzusehen. Doch glaube ich namentlich wegen
des sonst kaum erklärbaren pindarischen 01801 01.1 85, VI104 etc.,
dass xi'0ei auch durch Epenthese aus xiOs-t-(0i) entstanden sein
kann. Wir hätten sohin bei der Bildung des imperat. praes.
von unthematischen Verbis 1. bei den A-Stämmen a) einfache
Abwerfung der Endung 0i: i'f/b.pa Sophr. 2 b) Uebergang in
die thematische Conjugation und Zusammenziehung: 'fcxtj (Herodian
II 209), (ib. 464), Sophr. 49 2. bei den E-Stämmen
sagen könnten, ,nicht von Aphroditens Schönheit strahlt (cui Venus quidern
non adest), die aber du, Eros, wie ein mutlnvillig schäkernder Knabe
umspielst, herniedersteigend wie auf Bliithenlmospen — die du mir aber
nicht berühren darfst! 1 Die vollendete Schönheit ist also durch ’AtppoSixa,
die reizvolle Anmuth durch "Epu>; personificirt. Mctpyos verbinden wir
mit r.ais, oder auch — prädicativ — mit rauaor], nicht aber attributiv mit
”Ep<o?, wie Canini fragm. du Parthenee d’Alcman p. 31 ,ce fou d’Amour.“
Im zweiten Verse sind Bild und Gegenbild zur Einheit verbunden. Zum
Gedanken vgl. Plat. Symp. 196 A ou 3’ av EuavOv(c xe zal suojö/jc xo'xo; r,,
IvxauOa zai t'ijst xal pivei [0 "Epen;]. Durch die Wendung « pj jioi
gewinnt das Ganze einen schalkhaften Zug; keineswegs ist das pr) OiyEfv
im Sinne des homerischen (II. u 227) cd 3’ ote ptv oxipxwEV eju ifsiSwpov
ccpoupav, axpov Iji’ «vOepIxcDV xapetöv Os'ov ouoe xccte'xXcov (vgl. Hesiod. Fr. 156
Götti, axpov st:’ avOsplxtov xapjcbv Ofev [Iphiklos] ouoe xaxsxAa cet., Verg.
Aen. VII 808 illa [Camilla] vel intadae segetis per summa volarel gramina
nec teneras cursu laesisset arislas) gedacht, woran Canini 1. c. erinnert,
der die ganze Stelle falsch versteht: ,Venus n’est pas lä: ce fou d’Amour
joue coinme un enfant qu’il est, en marchant sur les sommets fleuris des
plantes et il ne touche pas (statt a u.r] [rot 0iyr]S wird nämlich conjioirt
xtuuxoi alyEi [!]) meine aux corolles 1 .