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Schubert.
der anderen Formen mit st ist es nun allerdings sehr wahrscheinlich,
dass der Diphthong nicht auf organischem Wege entstanden,
sondern an die Stelle von ec. getreten ist: aber es geschah
dies wohl nicht durch lautliche Contraction, sondern durch Analogiebildung.
In Betracht kommen hier nur eiy.evat (Eur. Aristoph.)
und eiy.io?, v.v.tc (über eiy.uia sogleich). Bei Homer heisst es stets
eor/.u^ mit einziger Ausnahme von II. <s 254 (er/.ü?), dagegen
wiederum immer eiy.ufa (über das xk. eip. sioiy.uTxi II. c 418 vgl.
Hartei Hom. Stud. III 29) oder, wie überall gelesen werden
kann, siV.uia d. i. Fs-Fly.-ma, was zu der Regel stimmt, dass das
Fern. part. pft. überall, ,wo es das Metrum zulässt/ aus dem
ungesteigerten Stamme gebildet wird (vgl. Gurt. Verb. II 193,
137, 229). Es Hesse sich sagen (vgl. Kühner Ausf. Gr. I 808),
st sei aus dem Femininparticip in die übrigen Formen eingedrungen;
fragt man aber, warum sich dieses Eindringeu
gerade auf den Infinitiv und das Particip masc. neutr. beschränkt
habe: so bleibt, namentlich was den ersteren betrifft — denn
bezüglich des Particips könnte die Zusammengehörigkeit der
drei Genera geltend gemacht werden — wohl keine andere
Antwort übrig, als dass der Parallelismus von etSsvat und
s’.ooj; (6<;) auf si/ivae und sIvmq (6c) eingewirkt hat. Andere ei-.
Formen von o'ica —eiäö und elSeirjv — lagen von eoiy.w und eotxoi|/.c
zu weit ab, um sie zu beeinflussen. Da also das st, soweit wir
die Flexion von sor/.a bei dem zu Gebote stehenden dialektischen
Material übersehen, nur auf einen ganz bestimmten Kreis von
Formen (3. pl., part., inf.) beschränkt 1 und in diesen die
Annahme lautlicher Contraction entweder ausgeschlossen (3. plur.,
part. fern.) oder doch einer anderen Auffassung ■ gegenüber
unwahrscheinlich ist, somit die für siy.a? einzig mögliche Erklärung
auf sichere Analogien sich nicht stützen kann, da
ferner fürs Dorische eine solche Contraction oder etwa Schwächung
von oi zu st anzunelimen keine Veranlassung vorliegt, ebenso-Ausf.
Gr. I 808) zu statuiren. Mindestens wäre e?xe, wenn man es aus
sp'/.E erklärt, als Aorist zu bezeichnen, oder — wenn es als Imperfectum
bezeichnet wird — aus Epei/te, eeixe zu erklären.
1 Es bedarf daher der Einschränkung, wenn Ahrens dor. 340 zur Stütze des
angeblichen Etza; sagt: ,breviore illa perfecti forma etiam Attici utuntur‘. —
Auch das Aristophanische pxsiv beruht, wie kaum zu bemerken nöthig,
nicht etwa, auf einem aus Eoixa contrahirten Ei'/.«, sondern verhält sieh zu
Eoua, wie rjosiv zu oioa.