Miscellen zum Dialekte Alkmans.
565
Das t von ist ist ohne Zweifel deiktisch (Beermann Stud. IX 74):
xsl demnach aus ts-1, wie bei Apollonius geschrieben wird: bei
Alkman wird die einsilbige Form durch das Metrum erfordert.
Ueberdies wird die Existenz eines zd neben tsi durch Apoll,
de pron. p. 365 C erwiesen. Natürlich könnte t erst nach
Verlust des stammhaften Dentals angetreten sein, auch wenn wir
uns spst und zd als alte und von vornherein feste und nicht
vielmehr als verhältnissmässig junge und gewissermassen bewegliche
Bildungen vorzustellen hätten, die gegenüber von eps
und re (Alcm. 52, Arist. Ach. 779 Theocr. I 5) wohl noch
deutlich als Verstärkungen gefühlt wurden. Eine andere Erklärung
gibt Fritsch Stud. VI 120; doch ist dabei auf die
Schreibung spet, zd keine Rücksicht genommen und ebensowenig
lassen sich unseres Erachtens die genannten Formen aus dem
früher angeführten Grunde mit alten Bildungen wie toi', zd,
yjpsüov, upeiwv etc. auf gleiche Stufe stellen.
XV. sixa? oder ol-/.a.q (Fr. 80)?
An der a. St. sind dv.aq und oka? so ziemlich gleich
bewährt (s. Bergk): aus inneren Gründen werden wir uns aber
mit Bergk (gegen Ahrens dor. 340) für letzteres zu entscheiden
haben. Er/.ac könnte nämlich nur aus eov/.aq zusammengezogen
sein, da ein fe.-fiv.-aq oder (Fsj-Fsty.-ap der Analogie widerstreitet:
denn weder ist Bildung von der ungesteigerten Wurzel
im Singular, noch Steigerung von i zu st im Indicativ eines
starken Perfects denkbar. Aber ein so (durch Zusammenziehung
aus sot) entstandenes st wäre im Indicativ von sor/.a
durchaus singulär: nirgends finden wir von einem sTxa. statt
sor/.a, einem sty.ajj.sv oder srppsv für soty.ap.sv oder soiypev, von
stVats statt eotVaxe, stVaot statt sor/.aet eine Spur. Et^aot, bis auf
die Behandlung der Reduplicationssilbe genau wie Fs-Fi(3)-crao-t
gebildet (Curt. Stud. I a 245), steht für fe-fu-cac., sty.iov für
Fs-Fr/.-xov, beide Formen gehen also auf die ungesteigerte Wurzel
zurück. (Ety.s II. o 520 stellt Bekker Hom. Bl. 137 richtig als
Imperfect zu st'y.stv und statt des sr/.sv des cod. Rav. Arist. av.
1298 wird jetzt mit Recht py.eiv gelesen nach Bekk. an. 1379
py.siv avtt toi) suxst • optuc; sy.aXslxo • y.at -fap •jjy.eiv oproyt). 1 Betreffs
1 Es ist weder ein ,apokopirtes‘ Plusqupft. statt eofx.EE (Döderlein hom.
Gl. Nr. 421), noch ein (unmögliches) Imperfect eTxs statt Ep ixe (Kühner