Miscellen zum Dialekte Alkmans.
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dorisch erklärt wird gegenüber dem attischen y.etpüXic. Weitere
Vermuthungen verbietet die Unklarheit der Etymologie dieses
Wortes. 1
XIII. xXeixei Fr. 95.
Dieses Wort (Nom. xb stXeExoq), eine dem poet. und hom. -/.Xstü?
Fern. ,Abhang' parallele Nebenform mit Suffix ec, der wir auch in
dem y,Xlxea des Apoll. Rhod. I 599 (yXitea IIz/Xrficaa., Kavaöxpanrp
ünsp dExpxjv) und mit Verkürzung des t in yXfxcx; bei Späteren
(z. B. Anth. VII 699 fl oute ßöpEiov sq xXtToq) begegnen, gehört
unter die Fälle, in denen et der (im Dorischen ebenso gut wie
im Attischen und Jonischen erscheinende) Steigerungslaut von
i ist, also zu eSe^ev (or/.) Fr. 37 1 ■— -/ e D- a 76 2 , 79 u. s. w.,
mögen wir in dem Vocal der Formen mit t mit J. Schmidt
1. c. 140 (vgl. 142) ,ein fossiles Vorguna', eine mit Vocaldehnung
lautlich zusammenfallende Vocalsteigerung — oder mit G. Meyer
Bezzenbergers Beitr. Heft 2, p. 84 Zusammenziehung aus ei
erblicken (Reihe: y.Xetroq, y./utoq [y.Xlxiq], y.Xtxoc). Verfehlt ist die
Annahme Welckers, der mit Rücksicht auf das die Alkmanstelle
1 Aus der Alkmaustelle gellt zunächst nur Verkehr oder Lebensgemeinschaft
des xqpuXo; mit den aXxuövE; hervor; durch Antigon. Caryst. hist. mir.
27 (23), dem wir das ganze Fragment verdanken und auf den sicli
Hesych. s. v. xEtpüXo; beruft (s. v. X7]püXo; ■ ctporjv opvt; auvouataatixo'; ’
tive; Be aXxuova) sowie durch Suidas s. v. x7)puXo? • ö dpprjv dXxuiöv erfahren
wir, dass das Männchen der aXxuo've; so geheissen habe; doch hilft uns
das nicht weiter, da trotz der ausführlichen Beschreibung bei Aristoteles
hist. an. IX 15 ,die Zoologen durchaus nicht wissen, welcher Vogel mit
dem Namen dXxucov bezeichnet wird, so berühmt er im Alterthum gewesen
ist 1 Kock zu Arist. Av. 251. Benseler 1. c. 8, der von xspcr, d. h. der
• durch das Determinativ a erweiterten Wurzel xep (oxep Curt. Nr. 53)
ausgeht, meint, xrjpüXo; = XEtpuXo; stehe für xeps-uXo; und sei vielleicht
derselbe Seevogel ,quavn Angli nostvae aestatis slcirr appellant‘. Doch
scheint es nach dem Zusammenhänge der Stelle bei Arist. Av. 300 (der
verwunderten Frage des Peithetairos xetpuXo; ydp loxw o'pvt;; Euelpides :
ou yip iöti XuopylXo;;), dass die Form mit Et überhaupt nur auf einem
witzigen Wortspiele beruht (und die Notiz des Euphronius beim Scliol.
z. d. St. und Suid. 1. c. EOtppovtö; <pj|Ot xou; Atopie“; Xt'yEtv • ßaXe or; ßdXs
xrjpuXo; s’trjv, -ou; 8e ’ÄTTtxoi); x.st'puXov. . . xa! pc^ore T.apit TO xefpEtv
Eo^rjptditarat. '0 Be X-opyiXo; yjv xoupeü; erst aus Aristoph. gezogen ist),
wie auch Diudorf annimmt ,certum est avis nomen fuisse xrjpuXo;: sed
xstouXo; dixit, ut Sporgilo tonsori nomen accomodaret 1 . Es würde dann,
Herkunft von W. xep vorausgesetzt, die vocaldelmende Kraft des p
(Schmidt Vocalism. II 309) zur Erklärung des r, genügen.