Miscellen zum Dialekte Alkmans.
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sv?jc, exp, ßrj, <pvj, ®0^ ; xX-?j wahrscheinlicher, allerdings Contraction,
aber mit langem Stammauslaute anzunehmen, also die Formen
Hyis (II- p 30), cty}y] (11. s 598), ßify (eixßv^Yj II. * 94),
(Od. X 128, 275), <p6ify (II. iz 861) xXr,Y] zu Grunde zu legen,
wie sie sich bis auf die letzte in der That bei Homer an den
ang. St. linden. Für den dorischen Dialekt empfiehlt es sich
wegen des obigen xXä<; auch betreffs solcher Formen bei der
zuerst gegebenen Erklärung zu bleiben (statt avacx3p, wie
Curtius Verb. II 63 an Stelle des ävasxatr; der Schob [auch in
marg. des P(al.) c] Pyth. IV 155 vermuthet, dürfte vielmehr
avaaiäuY) 2. sgl. aor. med., worauf die dafür in PC Gu eingesetzte
gewöhnliche Form rhaoz-qa-f] führt, zu schreiben sein).
Bei umgekehrter Stellung (e-j-a) werden die genannten
Vocale dorisch zu p zusammengezogen; die einzige Ausnahme
von dieser durchgreifenden Regel wäre Fr. 42 (Apollon, de
adv. Bekk. an. II, 566, 11) das Adverb pa, wenn wir Bergk
folgen, der z. d. St. bemerkt ,p« scripsi, non pa vel pa, est enim
ex psa contractum 1 . Mit Recht weist aber schon Apollonius 1. c.
diese Annahme aus mehreren Gi'ünden 1 zurück, ohne dass
freilich dessen eigene, auch von Strabo VIII 364 (vgl. Et. M.
700, 26—200, 43) getheilte Ansicht, der sich unter den Neueren
Kühner A. Gr. I p. 403 anschliesst, pa sei aus paäi'u; apokopirt,
plausibel erscheint. Zweifelsohne sind sämmtliche für solche
Apokope angeführten Fälle anders zu fassen. FXd&u, spi, dX<ji
zeigen durch die einfachen Suffixe u und t aus den Wurzeln
1 Von diesen ist der eine, von der äolischen Form ßpa hergenommen, auf
Grund welcher Apokope aus ßpaälto; statuirt wird (nach dem Kanon 567, 20
u.'/j yap aXXors upoaxlOevxai AloXef? xo ß xio p ei u.rj xo 3 Euitpspoiro zaxa x/ ( v
15% aukkocßrjv xo auyysvES £ 5) xo aupjtaG^axEpov x .. .) allerdings nicht
stichhaltig. Wohl aber verträgt sich, wie Apoll, geltend macht, das in
dem Worte gut bezeugte und, wie wir sehen werden, etymologisch begründete
1 subscriptum nicht mit der Contraction aus ßs’a. Den Haupteinwand
gegen letztere, die im Dorischen unstatthafte Zusammenziehung
von E-(-a zu ci, lässt Apollonius unerwähnt. Was aber die Oxytonirung
des Wörtchens betrifft, die er gleichfalls gegen die Entstehung aus psa
vorbringt — und zwar mit Recht, da die im Dorischen so beliebte
Oxytonesis sich nicht auf durch Contraction einsilbig gewordene Wörter
erstreckt —: so würde dieselbe auch der von uns oben gebilligten
Zurückführung auf ßot'i entgegenstehen, weshalb entweder von §a't ausgegangen
oder, was wahrscheinlicher, angenommen werden muss, dass
das Bewusstsein der Zusammenziehung (aus pöti') nicht mein- lebendig war.
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. XCII. Bd. IX. Hft. 36