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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Schubert.

heit  erhalten,  weshalb  es  als  voranstehender  Laut  das  folgende  e
bei  der  Contraction  zu  überwinden  vermochte.  Was  aber  die
oben  angeführten  Conjunctive  epäxat  etc.  betrifft:  so  hat  hier
Zusammenziehung  von  a  -f-Y)  überhaupt  nicht  stattgefunden,
sondern  es  ist  der  auslautende  Vocal  des  Stammes  zugleich
als  Modusvocal  des  Conjunctivs  benützt  (Curt.  Verb.  II  66  f.)
und  als  solcher  ohne  seine  Qualität  zu  ändern  einfach  gedehnt
worden.  So  erklärt  es  sich  auch,  warum  umgekehrt  im  Attischen
der  conjunctivische  Modusvocal  bei  den  verbis  auf  -\v.  r;  und
nicht  a.  ist,  wie  man  unter  Vergleichung  von  xi\m,  xqj.axov,
xip.axs  —  xt|j.äxat,  x:p.äc;0ov  etc.  erwarten  muss,  so  lange  man  tsx?j<*,
taxijxat  etc.  aus  raxctrj?,  icxdvjxat  hervorgehen  lässt.  Auch  hier  fungirt
  der  gedehnte  Stammauslaut  zugleich  als  Modusvocal;  der
Unterschied  ist  nur  der,  dass  in  jenen  dorischen  Formen,  wie
schon  bemerkt,  die  Qualität  des  Yocals  unverändert  geblieben
(oüväp.ai  [Gott.  Nachr.  1855,  S.  104],  Ipsxat  trotz  des  auch  dorischen ­
  kr/upiat,  X&ßgxai),  in  den  attischen  die  Analogie  der  thematischen ­
  Conjunctive  massgebend  gewesen  ist.  Für  oüvap.ai
und  £Tticxa|j.at  findet  diese  Auffassung  in  der  durch  Herodians
Auctorität  (I  462  vgl.  Schol.  11.  £  229  über  Aristarch  gegen
Tyi’annions  Betonung  ouvrjai)  geschützten  (und  hier  sowie  bei
y.ps[j.a[j.a'.  und  eixptä[j;r,v  allgemein  durchgedrungenen)  Proparoxytonirung
  von  Conjunctivformen  wie  oüvw(j.ai,  exn'axYjxat  etc.  eine
directe  Bestätigung;  aber  auch  über  diesen  Kreis  hinaus  sind
uns  durch  handschriftliche  Ueberlieferung  hie  und  da  Accentuationen
  wie  "crxw[j.at  etc.  aufbewahrt,  in  denen  wir  Spuren  der
Erinnerung  an  die  ursprüngliche  Bildungsweise  erblicken.  Dass
auch  hier  die  alles  verschlingende  thematische  Conjugation  eindi'ang,
  dass  also  wirklich  ein  dvxntptäYjxai  Delph.  52,  10  (Wescher
und  Foucart)  das  aber  nicht  als  Vorstufe  des  attischen  xxprrjx«i
anzusehen  ist,  sich  findet,  darf  uns  nicht  beirren.  Dagegen  ist
es  für  die  attischen  einsilbigen  Aoristconjunctive  von  A-Stämmen

auf  jEp-a,  ofp.o;  (nicht  oäXo$  Ahr.  ib.)  auf  ojEp-Xo;,  Orjßo?  (Oaup.a  Hes.,
nicht  0£ßo<;)  auf  Ojtp-o;  (Brugmann  Stud.  IV  147,  151),  so  seinerseits  auf
'.XEpos  (aus  tXapo;)  zurückgeht.  Auch  p  hat,  obwohl  es  in  vielen  Fällen
Grund  der  Erhaltung  des  ursprünglichen  a  gewesen,  in  anderen  die
Schwächung  in  e  nicht  zu  hindern  vermocht.  Man  wird  sich  also  gegen
die  dem  p  zugescliriebene  Wirkung  auf  (Xijpbi,  vjßa,  orp.o;  nicht  wohl
berufen  können.
            
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