Miscellen zum Dialekte Alkraans.
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TäiJ.oq . . . opOpoq iyelpym avjSöva?, Baccl). 27 2 yXmeV ävxyy.a cteuopiva
y.uXi'y.wv OscX^Yjai Qup.ov die Formen auf -r ( ci indicativisclie
Function zu haben sc!ieinen — die Grammatiker und Rhetoren
(Curt. Verb. I 2 59) nennen dies bekanntlich cyr^.a ’lßü-•/.£!ov
und sehen darin eine syntaktische Figur (Herod. icept
G Z. r d x - 69, 24 t'o ce [ü/yjp.a] ’lßuzctov y.ai y.ai cuvxaljcdx; eotiv,
yivETOi Be £v Tote üuoxay.Ttno7<; xpixoic Ttpoow-oi? xöv pY)|/,axcov y.axa
xpoaGeaiv Tr)? -oi ouXXaß^? . . insoferne der Conjunctiv statt
des Indicativs gesetzt sei —: so ist zu bedenken (vgl. Bergk
zu Ibyc. 9), dass uns die Stellen nicht ihrem ganzen Zusammenhänge
nach vorliegen. (Ebenso ist hymn. Hom. XXXI vor v. 15 f.
£70’ ap’ oye av/jcaq ypocöüuyo'/ äpp.a y.ai imxouq | OeffTxsjios Ttep,XY]<;i Bi’
obpavou ’üy.Eavövce eine Lücke). Gewiss waren auch an solchen
Stellen die in Rede stehenden Formen wirkliche Conjunctive,
und ist dies von den späteren Grammatikern einfach verkannt
worden. 1 Denn jene von ihnen in gewohnter Weise angenommene
Enallage des Conjunctivs statt des Indicativs ist natürlich
unmöglich. Waren an den angeführten Stellen .syntaktisch Indicative
erforderlich, dann konnten dafür nicht Conjunctive eintreten.
Es müssten also jene Formen Indicative gewesen sein: 2
was aber wiederum eine Unmöglichkeit ist, weil es der ganzen
Art, wie im Griechischen die Modusunterschiede formell bezeichnet
werden, schnurstracks zuwiderläuft. 3 Daher bleibt
1 Aristarch weiss noch nichts von solcher Anwendung des Conjunctivs in
indicativischem Sinne bei Ibykus. Schol. Yen. II. e 6 r:«[npa(vr)(ji, r t O'.zXrj
oxi ävxi xou -auoa'vrj • -).$ovdt£l 8k "Ißuzo; tw toioutio wird eben nur
die Form des Conjunctivs, nicht aber irgend welche ungewöhnliche
Anwendung desselben bemerkt.
2 Diesen Ausweg schlugen diejenigen ein, die, wie Heraclid. bei Eustath.
1576, 56 die Formen auf -rjoi geradezu für im Rheginischen Dialekte
gebräuchliche Indicative erklärten: f ( v av xo ßrjua (nämlich zai«zXojOr)ai
Od. rj 197) 'Prjylvcov oiaXkzxou, di zaG’ 'HpazXslSriv za xpixa xiov bpiaxiztüv
Ttcpiajuopivcov T/j; jipcöxrj; au£uy{a? zai xtov ßapuxo'vcov 8e prip-äxtov zaxa xo
EVizov di xijv o: auXXaßrjv ropaxouai xoü jj napaXrjyovxo;. Aber darin liegt
eine Umkehrung des wahren Sachverhaltes: nicht Ibykus hat die Formen
auf -rjoi dem Dialekte der Rheginer entlehnt, sondern sie wurden den
Rheginern zugeschrieben, weil man sie bei Ibykus fand.
3 Hieraus ergibt sich, dass die besprochenen Formen weder im Rheginischen
noch überhaupt in irgend einem griechischen Dialekte Indicative gewesen
sein können, und dass es also ein bodenloses Verfahren wäre, solche
Bildungen durch Conjectur dem Alkman aufdringen zu wollen.