Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

546

Schubert.

fäp  oiwv  too;  auYYiYvojjievoui;  aTteirepwtsv  oder  Hell.  2,  4,  25  wpovop.a;
  Ss  icoioö|*svoi  y.al  Xap-ßctvovts;  Ijbka  y.al  c~wpav  sy.dOeuoov  toxXiv
sv  üstpaiet,  so  sind  die  präsentischen  Participia  sogar  viel  feiner,
als  es  die  Aoristformen  wären,  durch  die  nicht  bezeichnet  würde,
dass  gerade  so  wie  die  Haupthandlungen  auch  die  (allerdings
jedesmal  vor  demEintritte  dieser  Haupthandlungen  vollendeten)
Nebenhandlungen  sich  wiederholten.  Genau  so  lässt  sich  unser
Oofca  auffassen:  wenn  im  Hauptsatze  nicht,  wie  in  den  Parallelstellen ­
  aus  Xenophon  das  Imperfect  steht,  so  ist  doch  dafür  der
Aorist  eTÜpYjGaq  mit  itoXXcbu  (v.  1)  verbunden.
V.  cy/ijp.a  ’Lßuy.s'.ov.
Fr.  60 b  schlägt  Bergk  statt  des  überlieferten  und  im  Texte
beibehaltenen  sbSouatv  zweifelnd  s ( jSy)giv  vor,  natürlich  nur,  weil
er  für  wahrscheinlich  hält,  dass  sich  die  Hesychische  Glosse
suoeicri  •  rßw/aLp.  eben  auf  die  Alkmanstelle  bezieht;  denn  syntaktisch ­
  ist  die  Verbindung  des  pluralischen  Pi'ädicates  mit
dem  neutralen  Subjecte  (vgl.  schon  II.  ß  135)  um  so  weniger
zu  beanstanden,  als  ja  hier  auch  Constructio  ad  sensum  (vgl.
II.  ß  92,  89  mit  ib.  87,  Eur.  Cycl.  206  ff.)  angenommen  werden
kann.  Aber  der  Vorschlag  Bergks  ist  abzulehnen  1.  weil,  wie
Bex-gk  selbst  zugibt,  jene  Glosse  (in  der  suo-rjct  und  jedesfalls
auch  rpuy^d'C-ri  statt  Tf)GUyd£et  zu  schreiben)  sehr  passend  auf
II.  s  524  5tpp’  eüSvjat  p.evo;  Bopesto  .  .  .  sich  beziehen  lässt,  2.  weil
die  Anwendung  der  Anaphora  (v.  1  und  v.  6)  eher  für  die
Wiederholung  genau  derselben  Wortform  spricht  und  vor  allem
3.  weil  feststeht,  dass  Indicative  auf  -y]cti  in  keinem  Dialekte
existirten.  Denn  a)  von  vornherein  gebührt  die  Dehnung  des
thematischen  Vocals  ausschliesslich  dem  Conjunctiv  und  die
angeblich  äolischen  Formen  auf  —  yj?  und  -i\  statt  -ei;  und  -st
in  der  2.  und  3.  sgl.  praes.  sind  von  Ahrens  äol.  91
als  nichtig  erwiesen;  b)  alle  homei-ischen  Formen  auf  -rß'.  1
(auch  II.  s  6  —  Od.  t  111  ff.)  sind  wahre,  nach  den  Regeln
der  homerischen  Syntax  erklärbare  Conjunctive  (Buttmann
A.  Gr.  I  §  106.  Anm.  7,  Spitzner  ad  II.  e  6,  •/  23);  c)  wenn
an  Stellen,  wie  Ibyc.  9  Kcracävopav  .  .  .  «pap.t;  s/r ( ct  ßpotcov,  ib.  7
1  Uebei’  das  i  subscriptum  dieser  Formen  vgl.  Curt.  Verb.  I-  58.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.