MisceJlen zum Dialekte Alkmans.
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eines akatalek tischen trochäischen Tetrametfons stehend (Bekk.
An. III 1128) als Trochäus gefasst werden muss. 1 Die Accentuation
solcher Formen, die zu den früher behandelten in
vollkommener Analogie stehen und daher Et. M. 721, 54 mit
Unrecht barbarisch genannt werden, kann nach dem Obigen
nicht zweifelhaft sein, weshalb wir es nicht billigen können,
wenn Bergk mit Meineke 1. c. Aiaq schreibt. Dagegen muss es
gut geheissen werden, wenn die Codices, — allerdings in einigem
Widerspruche zu ihrer sonstigen Behandlung von dergleichen
Formen — die dorischen Infinitive auf -sv stets paroxytoniren
(z. B. ept'cSsv Theocr. IV 8, sveöSev id. V 10); denn das gleiche
Verhältniss, wie zwischen Tpoxas, vctaoq und -cpo^Sc, vctawq besteht
auch zwischen Infinitiven wie Aeysv und Xeyvjv, d. h. die Formen
auf sv sind durch Kürzung aus jenen auf yjv entstanden. Es
wäre daher, wenn Infinitive auf sv bei Alkman überhaupt
anzuerkennen sind, zu schreiben: Fr. 1 3 dei'Ssv, 76 4 ecöfev.
Wenn es Pap. II 11 auch vjiiev heisst, so ist diese Betonung
durch die Analogie der zahlreichen Infinitive auf sv beeinflusst.
4. In der Betonung der Genetive pl. weicht der dorische
Dialekt in dreifacher Weise vom attischen ab und in allen
drei Fällen ist die Festhaltung des Ursprünglichen oder doch
die strengere Wahrung der Analogie auf Seiten des ersteren.
So ist es a) eine im Dorischen vermiedene Anomalie, wenn der
gen. plur. der barytonirten femininen Adjectivstämme auf a
(nom sgl. masc. oq, neutr. ov) dem Masculinum folgend attisch
der Perispomenirung sich entzieht. Es ist also nach Arcad.
135, 15 ots os v.cna oidXsy.TOv vj ysviy.v; TpoTCYjv üt:o|asvs'. toü wv siq av,
sepwitäTac, xuaveav, ä[j.®oTspäv Alcm. Fr. 25 5 mit Villebrun und
Bergk SapSi'wv xit’ d/.pav (codd. axpav) zu schreiben, b) Während
die vollere und ursprünglichere Genetivendung sätn im Attischen
in ihrer Nachwirkung auf den Accent nur bei den A-Stämmen
erhalten, überall sonst, auch bei den ©-Stämmen, der abgekürzten
Endung äm gewichen ist, 2 blieb sie im Dorischen nach dem
1 Aus Hesiod wird 1. c. auch ein part. aor. auf a; angeführt: Tlieog. 521
dluxto-iorj'T: (jetzt 8r)<TE 8 1 . . .), wie nach Cram. an. Oxon. III p. 283
auch Herodian las.
2 So Schleicher Comp. 563. Es lässt sich aber vielleicht der Unterschied
zwischen Formen wie ävOpdmov und )<ajpwv besser in folgender Weise
erklären, bei welcher die Annahme einer verschiedenen Behandlung der
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