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Schubert.
wenn auch nicht quantitativ, so doch'für den Accent im Dorischen
conservirt: aber es gibt auch Fälle, wo umgekehrt der im attischen
Dialekte gewahrten Länge im dorischen eine wirkliche
quantitative Correption gegenübertritt. Wir meinen zunächst
den Schol. II. e 371 erwähnten Fall: o! Awpist? aTCEvavuW -up
7.0tv?) otaXsy.TO) . . . töv st? a t Ta? aiTtair/.a? ota toj a ßpa/EO? ey.ospouctv.
Was die in unserer Ueberlieferung schwankende Accentuation
solcher Formen betrifft (Theocr. IV 3 rataa?, Hes. Theog. 267
"ApTiuta?, dagegen in der O-Declination zwar vauo? Pind. 01. II 71,
aber -/.ay-ayopo? 01.1 53) so hat Ahrens vollkommen Recht, dor. 30
für alle diese Fälle Paroxytonirung zu verlangen, weil nur
diese in der Consequenz der oben besprochenen dorischen
Betonungen liegt und nur sie den dorischen Conservatismus
zu entsprechendem Ausdrucke bringt. Bei Alkman muss nur
Fr. 33 ä der acc. plur. Tpoxa? (wir erwähnen dies hier, obwohl
in diesem Worte der Accent durch die Verkürzung der Endsilbe
nicht alterirt wird) als Pyrrhichius gemessen werden, da
das Fragment aus daktylischen Tetrapodien besteht, von denen
je eine daktylisch scbliessende — und am Ende einer solchen
steht Tä; Tpotta? (v. 5) — mit einer spondeisch schliessenden
zu einem daktylischen Tetrametron verbunden ist. V. 7 bildet,
trochäisch schliessend, einen kürzeren Sehlussvers und ^araki
ist der Rest eines neuen Strophenanfanges. Fr. 58 ( TwcS? hat
den regelmässigen langen Vocal (bei wpa? Fr. 76 1 hindert
wenigstens nichts dies anzunehmen), ebenso die acc. plur. der
O-Declination, bei denen die hier auch graphisch ersichtliche
und daher auch auf Inschriften nachweisbare Verkürzung des
Vocals der Endsilbe besonders häufig auf kretischen und
theräischen Inschriften erscheint und nebstdem je zweimal bei
Epicharm und Pindar (01. il 71 vaco?, Nem. III 29 arXö?)
einmal bei Hesiod (Scut. 302 Xayö?) und ganz gewöhnlich bei
Theokrit). 1 Ueberhaupt gibt es bei Alkman ausser jenöm
Tpcwa? nur noch ein in diesen Zusammenhang gehöriges Beispiel
von Correption des Vocals der Endsilbe: nämlich Fr. 68 in
dem Nom. Ala? (vgl. dagegen 49 &cä;), der im fünften Fusse
1 In der A-Declination haben diese Verkürzung Stesichorus und Simonides
(Fr. 98 lUpaü;) je einmal, Tyrtaeus zweimal, Epicharm dreimal, Hesiod
zehnmal, Theokrit fast stets mit wenigen Ausnahmen.