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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Schubert.

(aspirirt  op'.-yj.  Curt.  Gr. 1  p.  486)  gleichfalls  ein  Stamm  opvt-Qt
anzunehmen  sein  wird. 1  So  glauben  wir  denn,  abweichend
von  Ahrens,  der  z.  B.  in  den  dorischen  Stücken  Thuc.  V  77
(lakonisch),  ibid.  79  (milddorisch)  ohne  Beschränkung  auch
k/6-neq,  T.otJ.ic,  ob-o~o)J.ic  schreibt,  aus  den  Angaben  der  Grammatiker ­
  sowohl  was  ihren  Wortlaut,  als  besonders  was  die
angeführten  Beispiele  betrifft,  deren  Wahl  wir  nicht  für  zufällig
halten,  blos  soviel  schliessen  zu  dürfen,  dass  eben  nur  bei
Stämmen,  bei  denen  Einbusse  des  ursprünglichen  Auslautes
nachweisbar  oder  wahrscheinlich  ist,  die  von  Uranfang  an
kurze  Pluralendung  sc  für  den  Accent  die  Rolle  einer  Länge
spielt.  Man  ist  zu  einer  derartigen  Einschränkung  genöthigt,
so  lange  man  einerseits  nach  einer  Erklärung  jener  dorischen
Accentuation  sucht  und  andererseits  nicht  geneigt  ist,  etwa  alle
Consonantenstämme  auf  I-Stämme  zurückzuführen  oder  doch
wie  im  Latein  im  nom.  plur.  ihrer  Analogie  folgen  zu  lassen.
Einfacher  ist  die  Sache  beim  acc.  pl.  der  sogenannten  III.  Declination,
  dessen  dorischer  Accent,  sowie  jener  des  unter  c)
angeführten  Falles  aus  der  uranfänglichen  Positionslänge  (hier
der  Endung  ctvc)  sich  erklärt,  nur  dass  während  wir  dort  dem
Schluss-v  recht  wohl  eine  gleichsam  dichtere  und  vollere  Aussprache ­
  zuschreiben  können  (vgl.  Curt.  Verbum  I 2  p.  73)  hier
der  Accent  gleich  jenem  des  eben  besprochenen  nom.  plur.
nichts  anderes  als  eine  reine  Antiquität  gewesen  sein  kann,  in
der  die  Erinnerung  an  das  ursprüngliche  Verhältniss  in  gewisser
Weise  fortlebte.  Denn  anzunehmen,  es  sei  z.  B.  in  cpubdzac,
-tor/.a?  etc.  das  a  in  der  That  als  Länge  gesprochen  worden,
d.  h.  die  Ersatzdehnung  des  Vocals,  die  vielleicht  anfangs
an  Stelle  der  Positionslänge  getreten  war,  sei  auch  später
erhalten  geblieben,  ist  unzulässig,  weil  der  allgemeine  Zug  des
Dorismus  gerade  im  Gegentheil  auf  Verkürzung  der  Endsilben
ausgeht  und  weil  bei  dorischen  Dichtern  nirgends  eine  Spur

1  Nach  dem  Gesagten  erwarten  wir  auch  veocvISes  (wie  Fr.  28,),  Pap.  III  22
steht  dafür  vEstviSE;,  was  wir  unter  die  fehlerhaften  Betonungen  des
Papyrus  rechnen  müssen.  Auch  Xaptxes  von  dem  wohl  jenes  -IXE?  Pap.
I  20  ein  Rest  ist,  wäre  dorisch  zu  paroxytoniren,  wofern  neben  yapi  ein
längerer  Stamm  '^api-Ti  anzusetzen  ist,  von  dem  eine  Weiterbildung  durch
Suffix  gc  in  yapnla  Xen.  Cyr.  2,  2,  13  vorliegt.  Xapi-xi  stünde  dann  neben
yapi,  wie  0Ept-xi  neben  0E[±’.  (vgl.  Curt.  Gr. 4  p.  525).
            
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