Miscellen zum Dialekte Alkmans.
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und zum Theil (so von Apoll, de synt. 213, 15, Macrob. de
diff. p. 310) freilich unrichtig - aus dem Differenzirungstriebe
der Sprache (um die 3. pl. von der 1. sgl. zu unterscheiden)
erklärt wird, lässt sich aus dem Papyrus kein Beleg beibringen.
Fr. 61 ist etSov 1. sgl., 88 eßaXXov corrupt und 28 1 wäre das
durchaus unwahrscheinliche oikav 1 (so jetzt Bergk statt des
bei Athen. IX 373 E überlieferten Xuaav) wegen des Fehlens
des Augmentes als episch anzusehen, und daher nicht in S6uav
zu ändern.
ad d) Im Einklänge mit Choerob. Bekk. 1236 accentuirt
Bergk Fr. 66 1 zodoec, lässt aber 12 1 op.aTvjpsc, 60 4 aapccYYe?,
ib. 2 zpwove<;, ib. 4 0ijpe<;, 26 4 p-ekiydpue; (voc.) wie mir scheint mit
Recht unangetastet, da einerseits Joannes Gr. 243 a ausdrücklich
nur von 0Y)Xuy.a ovop.a-ra spricht, die den Nom. plur. dorisch
abweichend vom Attischen paroxytoniren sollen und andererseits
die von ihm und Choeroboskus angeführten Beispiele die sehr
beachtenswerthe Eigenschaft besitzen, dass sie ursprünglich
wohl sämmtlich I-Stämme waren. Erst unter diesem Gesichtspunkte
gewinnt der Hinweis auf die lateinische Pluralendung
es und die Pronominalformen etc. bei Ahrens dor. 29 seine
volle Berechtigung (vgl. Schleicher Comp. p. 534 und 625 f.). Die
Beispiele des Choeroboskus sind: zai'Sec (St. zaFi, nom. pl. zaFi-£?,
zaFj-ec, za(F)(Sj-eij, *nodoe-ec, [vgl. Curt. Gr. 1 593 ff], *za(8Y]c,
zai'äs5 [über St. zaFi Curt. Gr. Nr. 387]), alysi; (St. ayi Curt. Nr. 120),
yu'tcdv.eq (St. Y uva ' / -' 1- c - Nr. 128), ad Theod. 651, 16: <pü)tei;
(St. ffiWTt vgl. cioYjpoßpw? aus -ßpuxt, Schleicher Comp. p. 453),
\\d'/eq (St. Ila-vt,? W. pd erhalten, nähren) — die des Joannes
Gr. nebst '(wcf.iv.eq noch x s '-p £ ? (St. x s F l Curt. Nr. 189), vasc (St.
vaFi) 2 und öpvi’Oe?, für das mit Rücksicht auf den Parallelismus
mit cpvt'xs? — einer hypokoristischen Bildung vom St. opvi-y.i
1 Aüaav ist bedenklich von Seite der Form, da es auch bei Homer immer
nur eotfv (II. 8 222, X 263) oder s'Büaav (II. a 145) heisst (als dorische
Form könnte ohnehin nur s'8uv erwartet werden: Ahr. dor. 317) und
der Bedeutung, da ouvat ohne Beisatz, wie er etwa II. 0 271 ouaxsv st5
A’tavO’ gegeben ist, nicht im Sinne von TiTTjaasiv stehen kann. Ich vermuthe
s'[j.uaav (dorisch betont sp-uaav) vgl. II. to 637 [j.uaav.
2 St. vapt: nom. vau; = (7;api: 7:au?) = y(s)papi: ypaü?. Während hier pt
zu u sich ,verengt 4 hat, ist p einfach ausgefallen in dem nom. propr.
rpatxo( St. Tspap-ixo, zu dem das Fern. T(s)pap-1x1-5, rp°d?> daher Fr. 134
dorisch Tpafxs; zu accentuiren.