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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

Miscellen  zum  Dialekte  Älkmans.

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dieses  sc-  (statt,  des  erwarteten  crio-)  ,mit  dem  geschwundenen
Digama'  (von  etSife)  nichts  zu  schaffen  hat.  Auch  wird  durch
die  Kürze  des  i  in  den  alkmanischen  sf-scorfc  die  Unrichtigkeit
der  von  Ahrens  dor.  218  versuchten  Erklärung  der  erwähnten
Eigennamen  2t-osy.xa?  etc.  erwiesen.  Mit  der  Unterdrückung
des  Stammauslautes  von  sio-  vgl.  statt  £sw-Swpoc,  XvjV—
ßixetpa  statt  krjto-ßöxecpa,  Arp-ipopoc  statt  A-^Vi-soßop  und  Curt.
Grundz. 4  509  Anm.
d)  III  13  ist  0M(7T7^p[ia]  nicht,  wie  Blass  früher  auf  Grund
von  tlesych.  Owsxvjpca  •  süu^v^pia  •  y.ai  ovop,a  annahm,  Name
einer  Göttin  (GwGXYjpla),  sondern  Bezeichnung  eines  Festes  (plur.
tant.,  Schol.  zu  d.  St.  Ocoorqpta  iop[xv)])  mit  dem  in  solchen
Bildungen  sehr  gewöhnlichen  Ausgange  -xi)pta:  oivcaxvjpia,  ^po-/apcsxvjpia
  u.  s.  w.  Das  Wort  stammt  von  Sw-cOai  (Ahrens
dor.  343),  W.  Ou  (Curt.  Nr.  320);  GwsGai  für  Ous-c0ai,  0oFs-s0a!
mit  regressiver  Ersatzdehnung  bei  Schwund  de.s  F  und  derselben
Steigerung  wie  in  Öotvr)  d.  i.  OcF-irq.  Das  zwischen  Stamm  und
Suffix  des  Substantivs  eingeschobene  c  (Gw-s-xvjpwc)  ist  bekanntlich
nichts  weniger  als  vereinzelt:  vgl.  z.  B.  ü-G-xvjpta  Athen.  III.  c.  49.
e)  II  7  bietet  der  Papyrus  ä'Xiov;  so  auch  Blass  im  restituirten
  Texte  Bh.  Mus.  25,  183;  Hermes  XIII  27  gibt  derselbe
wieder  das  gewöhnliche  aXtov:  was,  wenn  die  Abweichung  nicht
etwa  auf  blossem  Versehen  beruht,  nicht  zu  billigen  ist.  Ueber
den  etymologisch  begründeten  Lenis  in  diesem  Worte  vgl.
Ahrens  äol.  addenda  502,  dor.  39  f.

An  das  Vorstehende  schliesse  ich  die  Behandlung  einzelner
Fragmente  und  dialektologischen  Fragen,  welcher,  da  Spiess
p.  367  f.  diesen  Punkt  nur  kurz  berührt,  ein  Capitel  über
die  dorischen  Accenteigenthümlichkeiten,  zu  dem  die  allerdings
nicht  überall  durchgeführte  Notirung  der  Tonzeichen  im  Papyrus
Veranlassung  gibt,  vorangeschickt  werden  mag.
I.  Accente.
Vor  Auffindung  des  ägyptischen  Fragmentes  waren  die  dorischen ­
  Accentuationsgesetze  blos  aus  Angaben  der  Grammatiker
bekannt,  nach  denen  sie  Ahrens  dor.  27—35  zusammengestellt
            
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