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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Schul)  ert.

Weglassung  allgemein);  wir  finden  ersteres  (abgesehen  von
II  20)  Pap.  II  7,  letzteres  II  12.  Blass  schreibt  im  restituirten
Texte  überall  das  i  subscr.,  in  der  Handschrift  ist  fiuxep  mit
t  adscr.  versehen,  aber  in  II  7  ist  dasselbe  durchstrichen.
Ohne  Zweifel  ist  die  Schreibung  ohne  i  die  einzig  richtige,  da  in
diesen  Adverbien  eben  Ablativ-  nicht  Dativbildungen  vorliegen.
b)  Zu  II  28  bemerkt  Blass  p.  18  ,ob  AT6CIPION  oder
ArGCIPION  (Canini)  ist  nicht  auszumachen'.  Der  Sinn  entscheidet ­
  für  das  letztere,  das  jetzt  auch  Blass  in  den  Text
aufnimmt  (früher:  orte  g.),  wie  schon  Ahrens  Philol.  27,  610
mit  Hinweisung  auf  Arat.  264  ID-etaSe?  oklyoa  v.ai  aaeyydq  richtig
erkannte.  Was  dagegen  den  zweiten  Bestandtlieil  des  Corapositums
  betrifft,  so  erhebt  gegen  Ahrens’  Annahme,  uysdpiöv  (oder
afsaspiov,  wie  er  corrigirt)  sei  =  ayeOipso'/  (aysOspsiov)  nebst  dem
Metrum  auch  die  Bildung  des  Wortes  Einsprache,  da  dieses
nur  dysGspe?  (oder  ÜYSCcps?,  xyetups?)  lauten  könnte  (man  müsste
denn  zu  dem  sehr  bedenklichen  Auskunftsmittel  greifen  wollen,
dYsOspsso?  durch  äyii)'/  [t'o]  6epstov  aestivum  [tempus]  ducens  zu
erklären).  Es  ist  offenbar  äyecdpiov  zu  schreiben,  indem  zu
Folge  der  in  den  Alexandrinischen  Handschriften  so  häufigen
Verwechselung  von  si  und  i  letzteres  statt  ei  eintrat,  wie  umgekehrt ­
  st  statt  i  in  I  15  GACIAOC  d.  i.  srejsSsiAo?  und  nach
der  neuen  Collation  III  33  GIMGPO)!.  An  dem  st  ist  im  vorliegenden ­
  Falle  kein  Anstoss  zu  nehmen  (so  schreibt  Blass  jetzt
dYecYjp'.ov  mit  Canini  Fragment  du  Parthenee  d’Alcman  Paris  1870,
p.  11  und  17),  da  auch  in  der  strengen  Doris  ein  durch  Epenthese
entstandenes  st  (cstptoi;  aus  <rspto<;,  Grundform:  svar-ja-s)  vollberechtigt ­
  ist  (gegenüber  dem  durch  sogenannte  Ersatzdehnung
entstandenen  v;  opp.  milddorisch  und  attisch  st).  Betreffs  der
Bedeutung  ist  es  das  einfachste  anzunehmen,  das  Wort  heisse
,den  Sstptoc  d.  h.  die  heisse  Jahreszeit  im  Gefolge  habend':
was  zu  dem  Frühaiifgange  der  Plejaden  (Mitte  Mai)  durchaus
stimmt.
c)  Zu  ctsto-j?  III  3,  das  auch  schon  nach  Blass’  erster
Collation  unzweifelhaft  war,  nur  dass  jetzt  durch  die  neue
Lesung  des  vorhergehenden  Wortes  die  Bedeutung  OsoeiSt)?  als
die  einzig  mögliche  sich  herausgestellt  hat,  vgl.  die  von  Baunack
Stud.  X  87  zusammengestellten  lakonischen  Eigennamen  ’L'.-v.'Kffi,
2k-/dp-rfi,  Si-xcp.xoq  etc.,  aus  denen  zugleich  hervorgeht,  dass
            
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