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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Schubert.

OaXÜcrcoc  bal\j.b>'i  •  ’AXyp.dv  %a\  Ilipy.ov  6vo|*at?ei  bekannten  Eigennamen,,
als  dessen  Fundstätte  bei  Alkman  hiemit  eben  unser  Papyrus
nachgewiesen  ist.  Etymologischer  Zusammenhang  mit  <böpy.u<;  ist
unverkennbar;  beiden  liegt  vielleicht  die  auch  in  ^epy.voc,  Ttepy.oc
erscheinende  W.  spark  (Curt.  Grundz.  Nr.  359  b)  zu  Grunde.
n)  I  21  wird  Eggers  Vermuthung  durch  epoyXempot  bestätigt,
wodurch  die  zum  Theile  sehr  gewagten  Conjecturen,  die  sich
an  das  Wort  knüpften  (so  Ahrens’  iepoyXesapoi  =  SiepoyXstpapot
Philol.  27,  585  ff.),  so  lange  man  zwischen  dem  Endconsonanten
des  vorigen  Wortes  und  dem  G  eine  Lücke  und  vor  dieser
ein  T|V  wahrzunehmen  glaubte,  gegenstandslos  werden.  Das
epische  spot:,  welches  dem  ersten  Bestandteile  des  in  seinem
zweiten  Gliede  dorisches  yX  statt  ßX  zeigenden  Compositums
zu  Grunde  liegt,  kommt  auch  Fr.  36  l7  daneben  aber  Fr.  38 1
"Epto?  vor.
o)  I  27  ist  am  Ende  der  Zeile  v;ßa  zu  erkennen;  dies
stimmt  zu  der  Wahrnehmung,  dass  in  diesem  Worte  auch
sonst  auf  dorischem  Gebiete  die  Quellen  yj,  nicht  ä  darbieten
(Ahrens  151),  während  für  das  Aeolische  durch  Ale.  Fr.  101
aßa?  und  eoäßoiv  auf  dem  marmor  Cumaeum  (Cauer  delectus
Nr.  127,  Z.  45)  ä  gesichert  ist.

Hierauf  etwa  beläuft  sich  der  sichere  Gewinn,  der  aus
Blass’  neuer  Collation  in  dialektologischer  Beziehung  zu  schöpfen
ist.  Mehr  oder  weniger  unsichere  Vorschläge  von  Blass,  unter
denen  ich  wieder  nur  die  mundartlich  wichtigen  anführe,  sind:
a)  III  7  'TvOT'.yXsiTOi  (yXeuco  statt  ßXeiito  wäre  neu,  würde
aber  zu  vXetpapov  sehr  wohl  stimmen;  mit  dem  dorischen  und
allgemein  poetischen  mn  vgl.  das  gewöhnliche,  zugleich  äolische
xpiq  Fr.  52  und  II  21  (in  itpoa-WTiov)  und  das  epische  Kpozi  Fr.  30
(durch  das  Metrum  erforderte  Besserung  Bekkers  statt  des
überlieferten  xott).
b)  III  12  (HW  d.  i.  jj.scr<pa,  das  einmal  bei  Homer  als
Präposition  mit  dem  Genetiv  (II.  6,  508  gsccp’  v)oup),  bei  späteren
Dichtern  als  Conjunction  und  als  Präposition  mit  dem  Accusativ
vorkommt.
c)  ibid.  das  epische  d’p,  vgl.  pa  (p’)  II  6.
            
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