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Schubert.
evtctJtz • eumOev id. zu vergleichen sein. Ohne Zweifel ist auch
das Anfangswort der Glosse xi)para verdorben (aus xspaOa? itepY]0e?).
Die übrigen Glossen des Florentiner Codex bieten entweder
nichts neues (so die sehr verworrene pag. 60 Mill. ßäXe avct
tou aßdXe — vgl. Fr. 26 2 ) oder sind so dunkel (pag. 212, 291),
dass es besser ist sich aller Vermuthungen darüber zu enthalten.
Was nun die oben erwähnte jüngste Collation des Papyrus
betrifft, so sind die neuen Resultate derselben, sofern sie dialektologisches
Interesse beanspruchen, etwa folgende:
a) Pap. III 1 steht wenigstens tpapoiv d-p./p.« fest: also
ein contrahirter genet. plur. eines ea-Stammes, während in
den übrigen Fragmenten e -j- w in diesem Casus ebensowenig
contrahirt wird (opsuv Fr. 34,, 60,, sxeon 45 2 ) wie e-(-o im genet.
sgl. (etvsoi; 3o 4 av0Eo<; 117): beides im Einklänge mit den
Herakleischen Tafeln (Fsteiov I 103, 104, 117, 178, Fsteo? I 109,
110, 121, •/,apäoEo? I 61, 73). Dagegen scheint sich tievts Fstüv
auf der alten bei Tegea gefundenen lakonischen Inschrift zu
finden, über die Ivirchhoff Monatsb. der Akad. der Wissensch.
in Berlin 1870, S. 51 ff. und Cauer delectus p. 3 f. zu vergleichen.
Beachtenswert!) ist die Kürze von a in aap&v gegenüber
epischem ä (nur oapsEoai Hes. op 198 a aus leicht ersichtlichem
Grunde) in Uebereinstimmung mit dem Sophokleischen Usus
(Aeschylus: ä, Euripides: s). Pap. II 27, wo die Handschrift
ffiäpo? accentuirt, ist die Quantität nicht zu erkennen, da dem
Verse Kürze wie Länge genüge thut. Ebenso ist nicht ersichtlich,
ob dort oapo; = igd-uov oder nach Sosiphanes (vgl. das Scholion
zu d. St.) = dpoipov ist. Doch erscheint die Darbringung eines
Pfluges (vgl. Blass p. 31) etwas sonderbar und möglich, dass
entweder das Scholion auf einem Missverständnisse der Meinung
des Sosiphanes 1 oder diese letztere selbst auf einem Missverständnisse
des Dichtertextes beruht, hervorgerufen durch
1 Uebrigens befremdet es liier dem Sosiphanes zu begegnen; unter diesem
Namen ist blos der der sogenannten Pleias angehörende Tragiker bekannt.
Es liegt wohl eine Verwechselung mit dem Lakonier Swolßio? vor (Suid.
Ypapparr/.o? tüW s-'.Xjrr/.tnv -/.aXoupiviov vgl. Athen. XI e. 85 6 Oaup-dmo?
XuTixbs StLKn’ßio;), von dem eine Schrift über Alkman bei Atheniius eitirt
wird (III 82 = XIV 54 h xpkcp rrapl ’AX/.actvo;, beidemale wegen der
Bedeutung von xplßavE; oder xpißava: Alcm. Fr. 22). Auch an den
ägyptischen Astronomen Stoaiys'vr);, den Zeitgenossen Casars, könnte mit
Rücksicht auf den Inhalt der Stelle gedacht werden.