Miscellen zum Dialekte Alkmans.
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durch ,rudior pronuntiatio 1 aus £ verderbt ist. Vgl. auch Allen
Curt. Stud. III 220.
b) X ty67.o pxo v Miller p. 206 (denn so ist wohl statt des
AtYuy.upiov oder Xiffapiixov der Handschrift mit Nauck zu bessern)
kommt zu y.epy.oXipa Fr. 142 (Siegismund Stud. V 145), äxapxrc;
Fr. 81 (Siegismund ibid. 152) als neues Beispiel einer Form
hinzu, in welcher gegenüber den gewöhnlichen Bildungen
xpcxew (Xquzpoxoi; Suid.) y.pey.u, dxpax:6<; nicht etwa Metathesis
eingetreten, sondern die ursprüngliche Wurzelgestalt (vgl.
Hesych. y.spxo? • y.poxo? — y.opxslv ■ -/.pcxelcOa! und Stud. V 148) erhalten
ist, gerade wie in y.apäiav Fr. 36 2 (Curt. Gr. N. 39) und in
y.appwv Fr. 89. Wirkliche Metathesis liegt dagegen in dem
epischen, nicht zugleich dorischen xexpaxov Fr. 76 3 (tab. Heracl.
xexapxoi;) und — noch mit anderweitiger Affection verbunden —
in uitoTtexpiStuv = feoitxepwv Pap. II 15 (Curtius Gr. 4 700; ^expov
für xrxe-xpov, W. xxxe aus xxex) vor. Siehe Spiess p. 366.
c) aiSoiecxaxov Miller p. 55 stellt sich zu aSupicxaxov
Fr. 137 (Et. M. 420, 48 yjäupicxaxov). Das Hinübergreifen solcher
Gradationsformen über die Sphäre ihrer ursprünglichen Berechtigung,
d. h. über die Stämme auf -ec hinaus (Schleicher
Compend. §. 233) ist neben der neujonischen (xd c^oucakcxepa
Her. I 8, xd cxouäatecxaxa id. I 133, xf,v äp.cp?£cxaxv)V I 196,
ÜY'.yjpecxaxo; II 77) besonders der dorischen Mundart (Ahrens
dor. 387) eigenthümlich. Zu Naucks Vermuthung, aiSciecxaxov
(das auch Pind. 01. III 42 vorkommt) könnte aus dSupicxaxov
verderbt sein, liegt keine Veranlassung vor. Wahrscheinlich
dagegen ist dessen Besserung des 1. c. aus Alkman angeführten
Verses XaoTctv aiooieaxaxov (statt des überl. votoiciv dvOpüxoictv a!B.).
d) Ein schwieriges Problem bietet die Glosse p. 243 Milk
wjpaxa y.ai ixap’ ’AXxjJtavt rcepaca ixaOwv. Nauck bemerkt dazu: ,Es
scheint, dass Alkman xepaca statt ixepaxa sagte. Dem xxaöwv
liegt vielleicht ein Citat von ('Ilpwätavbc) xspi toxQüv zu Grunde'.
Dass Alkman eine Form ixepaca statt roepaxa gebraucht haben
sollte ist ganz undenkbar; dergleichen wäre indogermanisch,
nicht griechisch. Vielmehr dürfte xxspaca als lakonische Form
statt -epafJa = att. -epaOsv (Eur. Heraclid 82), welches letztere
wohl auch in dem corrupten :xa9öv d. i. -[ep]aO[e]v steckt, zu
fassen (über das in der Endung erhaltene a vgl. Ahrens dor.
118, 366 f., äol. 75) und mit e^eca • eäjtoOev Aay.wve? Hesych. und