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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

Miscellen  zum  Dialekte  Alkmans.

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durch  ,rudior  pronuntiatio 1  aus  £  verderbt  ist.  Vgl.  auch  Allen
Curt.  Stud.  III  220.
b)  X  ty67.o  pxo  v  Miller  p.  206  (denn  so  ist  wohl  statt  des
AtYuy.upiov  oder  Xiffapiixov  der  Handschrift  mit  Nauck  zu  bessern)
kommt  zu  y.epy.oXipa  Fr.  142  (Siegismund  Stud.  V  145),  äxapxrc;
Fr.  81  (Siegismund  ibid.  152)  als  neues  Beispiel  einer  Form
hinzu,  in  welcher  gegenüber  den  gewöhnlichen  Bildungen
xpcxew  (Xquzpoxoi;  Suid.)  y.pey.u,  dxpax:6<;  nicht  etwa  Metathesis
eingetreten,  sondern  die  ursprüngliche  Wurzelgestalt  (vgl.
Hesych.  y.spxo?  •  y.poxo?  —  y.opxslv  ■  -/.pcxelcOa!  und  Stud.  V  148)  erhalten
ist,  gerade  wie  in  y.apäiav  Fr.  36 2  (Curt.  Gr.  N.  39)  und  in
y.appwv  Fr.  89.  Wirkliche  Metathesis  liegt  dagegen  in  dem
epischen,  nicht  zugleich  dorischen  xexpaxov  Fr.  76 3  (tab.  Heracl.
xexapxoi;)  und  —  noch  mit  anderweitiger  Affection  verbunden  —
in  uitoTtexpiStuv  =  feoitxepwv  Pap.  II  15  (Curtius  Gr. 4  700;  ^expov
  für  xrxe-xpov,  W.  xxxe  aus  xxex)  vor.  Siehe  Spiess  p.  366.
c)  aiSoiecxaxov  Miller  p.  55  stellt  sich  zu  aSupicxaxov
Fr.  137  (Et.  M.  420,  48  yjäupicxaxov).  Das  Hinübergreifen  solcher
Gradationsformen  über  die  Sphäre  ihrer  ursprünglichen  Berechtigung, ­
  d.  h.  über  die  Stämme  auf  -ec  hinaus  (Schleicher
Compend.  §.  233)  ist  neben  der  neujonischen  (xd  c^oucakcxepa
Her.  I  8,  xd  cxouäatecxaxa  id.  I  133,  xf,v  äp.cp?£cxaxv)V  I  196,
ÜY'.yjpecxaxo;  II  77)  besonders  der  dorischen  Mundart  (Ahrens
dor.  387)  eigenthümlich.  Zu  Naucks  Vermuthung,  aiSciecxaxov
(das  auch  Pind.  01.  III  42  vorkommt)  könnte  aus  dSupicxaxov
verderbt  sein,  liegt  keine  Veranlassung  vor.  Wahrscheinlich
dagegen  ist  dessen  Besserung  des  1.  c.  aus  Alkman  angeführten
Verses  XaoTctv  aiooieaxaxov  (statt  des  überl.  votoiciv  dvOpüxoictv  a!B.).
d)  Ein  schwieriges  Problem  bietet  die  Glosse  p.  243  Milk
wjpaxa  y.ai  ixap’  ’AXxjJtavt  rcepaca  ixaOwv.  Nauck  bemerkt  dazu:  ,Es
scheint,  dass  Alkman  xepaca  statt  ixepaxa  sagte.  Dem  xxaöwv
liegt  vielleicht  ein  Citat  von  ('Ilpwätavbc)  xspi  toxQüv  zu  Grunde'.
Dass  Alkman  eine  Form  ixepaca  statt  roepaxa  gebraucht  haben
sollte  ist  ganz  undenkbar;  dergleichen  wäre  indogermanisch,
nicht  griechisch.  Vielmehr  dürfte  xxspaca  als  lakonische  Form
statt  -epafJa  =  att.  -epaOsv  (Eur.  Heraclid  82),  welches  letztere
wohl  auch  in  dem  corrupten  :xa9öv  d.  i.  -[ep]aO[e]v  steckt,  zu
fassen  (über  das  in  der  Endung  erhaltene  a  vgl.  Ahrens  dor.
118,  366  f.,  äol.  75)  und  mit  e^eca  •  eäjtoOev  Aay.wve?  Hesych.  und
            
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