Nachträge zn japanischer Dialectforschung. II.
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Krystallknospen enthalten, welche sich zu einer grossen oder
kleinen Kugel gestalten.
Von Arten des Karpfens (kofi, koi) werden verzeichnet ikegoi
,Teichkarpfen/, fi-goi ,Eiskarpfen', ko-goi ,kleiner Karpfen',
jebisu-goi fremdländischer Karpfen'. Der kleine Karpfen (kogoi)
heisst auch mazika ( ~K iß ~)j )■ In Mi-no heisst er futsiama-goi
,Regenkarpfen des Wirbels'.
Das Wa-mei-seo sagt, Pj^ ^ (ko-u-fi) ,Verstopfung der
Kehle' habe im gemeinen Leben die verderbte Aussprache
ko-fi ( L7 ). Ferner wird ko-fi ( Z7 ) in dem Wa-mei-seo
als Lesung von -|- f|f) .geschwollene Füsse' angegeben.
Es ist dasselbe Wort, welches gegenwärtig im gemeinen Leben
koi- zun e ( j \iX?) lautet -
An dem Fusse des Berges Fu-zi liegt ein Dorf Namens
ko-ß-ike-mura ,Dorf des Teiches der geschwollenen Füsse'. Alle
Menschen dieses Dorfes werden von der genannten Krankheit
befallen. Der daselbst befindliche Teich erhielt den Namen
ko-ß-ike ,Teich der geschwollenen Füsse'. Die Erscheinung
hat ihren Grund darin, dass die Menschen das Wasser dieses
Teiches trinken. Auch Menschen aus anderen Gegenden ziehen
sich die Krankheit zu, wenn sie in diesem Teiche die Füsse
waschen. Man hört auch, dass es in dem Reiche Tadzi-ma,
Kreis Ja-bu, einen Ort gibt, an welchem alle Bewohner diese
Krankheit bekommen. Ferner befindet sich an dem Pfeilberge
(ja-no jama) in dem Reiche Satsu-ma ein Fluss. Man sagt,
den Menschen, welche durch diesen Fluss waten, schwellen die
Füsse an.
Köln, durch ausgedrückt, ist die Wurzel von koburu
,schmeicheln'. Das Zi-no kagami hat für kobüru die Lesung
kobu ( Zl 7").
Kobi ( ZI bedeutet auch kogare-ifi ,verbrannte Reisspeise'.
ICofidzi ( ZI £ 7') ist in dem Wa-mei-seo die Lesung’
von U , Schlamm'. Man sagt auch fidzi ( t ■**)• Ko wird
daher für (ko) ,dicht' gehalten. In Gedichten wird das
Wort häufig auf kofi-dzi ( Zl ,Weg der Liebe' bezogen.
Kofi-nomu (ZI tl 7 A); ^ as ' ü dem Man-jeö-siü vorkommt,
hat die Bedeutung: bittend beten.