Nachträge zu japanischer Dialectforschung. II.
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Kona-ta [zi -J-ist in dem Wa-mei-seo die Lesung
von * ffl (midzu-ta) ,Wasserfeld'. Es bedeutet: reifes Feld.
Kona steht für ko-nasu /reif'. Man liest kona-ta tsukuru ,das
Feld bebauen'.
Ko-nasu ( 17 X ) ist ^ em Nippon-ki die Lesung
von ,reif'. Man glaubt, dass das Wort sich auf ko-nasu
,Mehl bereiten' beziehen könne.
Ko-nasu, für naburu ,verspotten' gebraucht, soll den Sinn
von ,reif machen' (ko-nasi-tate-suru) haben. Man sagt fito-wo
ko-nasu ,die Menschen verspotten', mi-ko-nasu ,durch Blicke
verspotten', i-i-ko-nasu ,mit Worten verspotten' und anderes.
Der Ausdruck fito-wo ko-ni nasu ,einen Menschen zu Staub
machen' wird hiermit in Verbindung gebracht.
Ko-nasu gebraucht man noch in den Ausdrücken ta-wo
ko-nasu ,ein Feld eggen', ine-wo ko-nasu ,Reispflanzen dreschen',
(sioku)-wo ko-nasu ,Speisen verdauen'.
Kona-mi ( ZI ~j~ £ ) ist in dem Wa-mei-seo die Lesung
von :||fc ,frühere Gattin'. In der Geschichte des Kaisers
Zin-mu findet sich kona-mi-ga nago ,das Weib' die frühere
Gattin'. Das Wort steht für kona-me ,reifes Weib'.
Kona-me ( Z/ ~j~ yi) wird als Lesung von :f|E ,reife
Gattin' verzeichnet. Einige lesen dafür moto-tsu me
,ursprüngliches Weib'.
Wenn ein Mensch etwas mit Beschwerlichkeit sagt (fito-110
mutsu-kasi-ku iü), so nennt man dieses im gemeinen Leben
koneru ,kneten'.
Ko-ne-maki hat die Bedeutung: ,kleine Umwickelung beim
Schlafen'. Es ist das spätere Wort jo-gi ,Nachtkleid'.
In De-wa gebraucht man für kono jb-na sono jb-na ,von
dieser Art, von der Art' die Worte kotta sotta [ ZI ^ X y ^ :£?).
Ko-no mi oder ki-no mi bedeutet die Frucht der Bäume.
Kaja-no mi, eigentlich ,Frucht des Riedgrases' ist die Frucht
der Pflanzen.
Ko-no kami ,älterer Bruder' hat die Bedeutung ko-no
kami ,der Plöhere der Söhne'.
In der Geschichte des Kaisers Ten-tsi ist ko-no kami
die Lesung von ,der Obere des Geschlechtes'. In der
Geschichte des Kaisers Ten-mu findet sich dafür (uzi)-no