Nachträge zu japanischer Dialectforschung. II.
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Gotsu ( Zf hat die Bedeutung Jcoto-su ,die Sache thun',
auch Jcoto-su ,das Wort aussprechen'. Die Rückkehr von to su
ist tsu. Man findet nori-gotsu ,Befehle geben', JciJcoje-gotsu
,gehört werden', matsuri-gotsu ,die Sache des Opfers verrichten',
die Herrschaft ausüben.
Go-te ( Zf ZK ) findet sich in dem Geschlechte Gen für
nori-gotsi ,befehlen'. Es heisst daselbst mi-kado-no mi-kutsidzukara
go-te-tamajeru ,der Kaiser hat mit eigenem Munde
befohlen'.
Statt kotoi (ZJ T' ) , Stier' sagt man im gemeinen Lehen
kottei ( ZJ y W "'f )•
Koto-fogi ( ZI > ^ 4?) bedeutet: mit Worten beten.
Auf ähnliche Weise sagt man ije-fogi ,in dem Hause beten',
kamu-fogi ,zu den Göttern beten'.
Koto-waki bedeutet: mit Worten unterscheiden.
Koto-dama bedeutet sowohl ,Geist der Worte' als ,Geist der
Sache'. Es bezeichnet die geistige Bestätigung, die Erfüllung.
Koto-no fa hat die Bedeutung: Blätter des Wortes. Es
ist so viel als kotoba ,Wort‘. Weil die Worte vielfältig und
glänzend sind (sigelcu saka-juku-wo mote), nennt man sie fa
,Blätter'. Es wird in Bezug auf japanische Gedichte häufig
gesagt. Koto-no fa-no mitsi ,der Weg der Blätter des Wortes'
bedeutet den Grund, den Sinn (db-ri) des Gedichtes. Koto-no
fa-kaze ,der Wind der Blätter des Wortes' bedeutet die Ai-t,
die Weise (fü-gi) des Gedichtes. Koto-no fa-no fana-wa
,die Blumen der Blätter des Wortes' bedeutet die Schönheit
(uruwasi-ki) des Gedichtes. Koto-no fa-no mori ,der Wald der
Blätter des Wortes' bedeutet die Vielheit (o-o-ki) der Gedichte.
Koto-no fa-no umi ,das Meer der Blätter des Wortes' bedeutet
die Tiefe (fukaki) des Gedichtes.
Koto-date, in dem Man-je6-siü durch ausgedrückt,
hat den Sinn: Worte hinstellen.
Koto-waza ( ZU V* *7 ist die Lesung von |j^ Sprichwort'.
Dieses Zeichen wird durch ^ ]|f. ,Sache des Wortes'
erklärt, demgemäss koto-waza ebenfalls ,Sache des Wortes' bedeutet.
Durch l|j ausgedrückt, bedeutet koto-waza einfach
,Sache, Geschäft'. Man findet koto-waza sigeki ,mannigfache
Geschäfte'.