Studien über attisches Staatsrecht und Urkundenwesen. III.
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wie wir später sehen werden, die gerichtliche Prüfung des
Aktes, nachdem er die Ekklesie passirt hatte, in allen Fällen
gesetzlich angeordnet war und von einer ypafp xapavopuov nur
in weiterem Sinne die Rede sein kann.
Aber auch über die früher erwähnte, gegen Apollodors
Antrag eingereichte Ypa<pp xapavcgojv wird so berichtet, dass
eine vor Erhebung der Klage stattgefundene Abstimmung
sich nicht verkennen lässt, RgNeaera § 4 S. 1346, 13: geXXovxcov
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xeXeuövxwv p.ev xüv vcp.wv, oxav xcXsjj.05 p, xa xepiovxa yppgaxa xp?
otoa^asuq axpaxioniy.a eivat, y.üptov Be pyoü|jt,evo<: Beiv xov Bpgov
eivat xepi xwv aüxou 5 xt av ßouXwvxat xpalj.at, op.top.oy.(j); 5s
xa ßeXxtaxa ßouXeuaetv xeo optjtw xw ’AGpvai'wv, m? 'jp.et? xavxe? ep.apxuppaaxe
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yppcöai, dXXä y.at vüv exi, eav xou Xoyo? •yevpxai, xapa xävxwv
op.oXoye'txat <!)? xd ßeXxtaxa elxa? dor/.a xd0oi. Bei dieser Gelegenheit
oder unmittelbar darauf erhob Stephanos die Anklage der
Gesetzwidrigkeit. Wäre nun die hier erwähnte Abstimmung
die definitiv entscheidende gewesen, dann bliebe an der Unrichtigkeit
der von mir verfochtenen Ansicht kein Zweifel.
Ich habe aber schon in den Demosthenischen Studien I
(Sitzungsber. der Akademie LXXXVII 29 [25]) auf die überaus
vorsichtige Stilisirung der ganzen Stelle, welche den Gang der
Verhandlung in einem für Apollodor möglichst günstigen Lichte
erscheinen lassen will, hingewiesen. Meine dort gegebene Auffassung
glaube ich bis auf den letzten Satz über die Zeit
der Einbringung der fpafp aufrecht halten zu können, nur
dass die Ergebnisse voraussetzungsloser Interpretation jetzt
erst in die rechte Beleuchtung treten. Der Wortlaut spricht
deutlich, dass es sich um die Einbringung eines probuleumatischen
Decretes handelt (ei^ve-pte xpoßoüXeuga ei? x'ov opp.ov),
welches zunächst nur darauf abzielte, wie alle Decrete dieser
Art, dass die Ekklesie in die Verhandlung des Antrages eingehe
und eine nächste Versammlung für die Schlussverhandlung und
Abstimmung festsetze. Dazu stimmt auch allein die Motivirung