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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

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ffizmaief.

befandet  ihr  euch  auf  der  ersten.  In  dem  Zeiträume  Wu-te
schuf  man  bisweilen  unordentliche  Aemter.  Aus  diesem  Grunde
kehret  ihr  jetzt  heim  und  feget  die  Grabmäler;  warum  solltet
ihr  dieses  noch  ausschlagen?  —  Pei-tsi  kehrte  hierauf  heim.
Nach  nicht  langer  Zeit  sagte  ein  wahnsinniger  junger
Mann  aus  Fen-yin  zu  dem  Sclaven  Pei-tsi’s:  Der  Fürst  besitzt
einen  Theil  des  Himmels.  —  Der  beaufsichtigende  Sclave
meldete  es  Pei-tsi.  Dieser  gerietk  in  Furcht  und  getraute
sich  nicht,  es  anzuhören.  Er  schickte  den  beaufsichtigenden
Sclaven  fort  und  liess  denjenigen,  der  es  weiter  gesagt  hatte,
tödten.  Der  Sclave  stahl  hundertmal  zehntausend  Kupfermünzen ­
  von  den  Einkünften  der  Lehenstadt  Pei-tsi’s.  Pei-tsi
war  eilig,  ihn  festzunehmen.  Der  Sclave  machte  hierauf  nach
oben  eine  Anzeige  über  die  Veränderungen.
Der  Kaiser  sagte  zornig:  Pei-tsi  beging  vier  todeswürdige
Verbrechen.  Er  ist  einer  der  drei  Fürsten  und  hat  mit  einem
ungeheuerlichen  Menschen  Umgang.  Dieses  ist  das  Eine.  Er
war  bereits  des  Amtes  entsetzt  und  rühmte  den  Aufschwung
des  Reiches  und  Hauses.  Es  waren  seine  Anschläge.  Dieses
ist  das  Zweite.  Er  verheimlichte  die  Worte  eines  ungeheuerlichen ­
  Menschen  und  meldete  es  nicht  an  dem  Hofe.  Dieses
ist  das  Dritte.  Er  tödtete  eigenmächtig,  um  auf  ewig  stumm
zu  machen.  Dieses  ist  das  Vierte.  Wenn  ich  ihn  niedermetzle,
fehlt  es  mir  nicht  an  einer  Entschuldigung.  —  Unter  den  Berathenden
  waren  viele,  welche  um  Umänderung  baten.  Man
verbannte  jetzt  Pei-tsi  nach  ^>['|  Tsing-tscheu.
Um  diese  Zeit  ereignete  es  sich,  dass  das  Bergvolk
Khiang  sich  empörte.  Einige  sagten,  die  Khiang  werden  Pei-tsi
bedrohen  und  ihn  zum  Vorgesetzten  machen.  Der  Kaiser  sprach:
Reich  und  Haus  haben  von  Pei-tsi  Wohlthaten  empfangen.
Er  thut  es  gewiss  nicht.  —  Indessen  stellte  sich  Pei-tsi  an  die
Spitze  der  Jünglinge  seines  Hauses  und  zersprengte  die  Räuber.
Der  Kaiser,  die  Verdienste  Pei-tsi’s  in  Betracht  ziehend,
erliess  eine  höchste  Verkündung,  in  welcher  er  ihn  an  dem
Hofe  eintreten  hiess.  Allein  um  diese  Zeit  starb  Pei-tsi.  Er
hatte  ein  Alter  von  sechzig  Jahren  erreicht.  Der  Kaiser  verlieh ­
  ihm  noch  die  Stelle  eines  stechenden  Vermerkers  von
Siang-tscheu,  eines  obersten  Buchführers  von  der  Abtheilung
der  Künstler  und  eines  Fürsten  der  Landschaft  Ho-tung.
            
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