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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

so

P  f  i  zm  ai  er.

Khie-thö-thung  hält  den  Engpass  von  P’u  besetzt.  Wenn
wir,  so  lange  er  sich  nicht  ergeben  hat,  nach  Westen  ziehen,
sind  bei  uns  Bauch  und  Rücken  getrennt.  Es  ist  die  Verbürgung, ­
  dass  uns  die  Niederlage  bevorsteht.  Man  muss  Khietliö-tliung
  vernichten,  und  dann  erst  nach  der  Mutterstadt  eilen.
Der  König  von  Thsin  sprach:  So  ist  es  nicht.  Bei  der
Führung  der  Waffen  schätzt  man  das  Gewicht.  Das  Gewicht
hat  Nutzen  von  der  Schnelligkeit.  Wenn  wir  jetzt  die  Triebwerke ­
  uns  zu  Nutzen  machen,  den  Fluss  übersetzen,  entreissen
wir  das  Herz.  Ferner  lagern  die  Räuber  in  der  Mitte  des
Gränzpasses  hier  und  dort,  sie  hegen  Argwohn  und  machen
Anstrengungen,  sich  festzuhalten.  Es  ist  leicht,  sie  herbei  zu
winken  und  zu  umfassen.  Man  beruhigt  sie  und  besitzt  sie.
Wenn  die  Menge  sich  anschliesst,  die  Streitkräfte  stark  sind,
wohin  sollte  man  sich  wenden  und  nicht  bewältigen?  Khietliö-tliung
  bewahrt  bloss  die  Räuber;  wie  könnte  er  uns  Sorge
bereiten?  Wenn  man  einmal  die  Triebwerke  ausser  Acht  lässt,
kann  Sieg  und  Niederlage  noch  nicht  bemessen  werden.
Der  Fürst  von  Thang  befolgte  den  Rath  Beider.  Er  liess
eine  Streitmacht  zur  Einschliessung  von  P’u  zurück  und  entsandte ­
  den  König  von  Thsin  mit  dem  Aufträge,  in  den  Gränzpass
  zu  dringen.  Als  die  Ruhe  in  Tschang-ngan  hergestellt
war,  beschenkte  er  Pei-tsi  mit  Aeckern  in  einem  Ausmasse  von
hunderttausend  Morgen,  mit  einem  Wohnhause  ersten  Ranges
und  viermal  zehntausend  anderen  Gegenständen.  Er  versetzte
ihn  zu  der  Stelle  eines  grossen  Reichsgehilfen.  Den  ältesten
Vennerker  von  dem  Geschleckte  jj^jp  Fu 1  beförderte  er  zum
Fürsten  des  Reiches  ||j3  Wei  und  verlieh  ihm  für  die  Einkünfte ­
  dreihundert  Thüren  des  Volkes.
Als  der  Kaiser  der  Sui  die  Rangstufe  abtrat,  weigerte
sich  der  Fürst  beharrlich.  Pei-tsi  erklärte  den  Befehl  des  Abschnittsrohres ­
  und  munterte  auf.  Zugleich  beaufsichtigte  er  das
grosse  Beständige,  sorgte  für  das  Verfahren  und  wählte  den
Tag.  Als  der  Fürst  von  Thang  zu  der  Rangstufe  gelangt  war,
sagte  er  zu  ihm:  Derjenige,  der  mich  so  weit  gebracht  hat,
seid  ihr.  —  Er  ernannte  ihn  zum  obersten  Buchführer  und
Vorgesetzten  des  Pfeilschiessens  zur  Rechten.  Er  schenkte

1  Der  oben  erwähnte  Fu-kien.
            
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