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Zur Geschichte der Gründung des Hauses Thang.
fürchtete, dass der Fürst von Thang nicht einwilligen werde.
Lieu-wen-tsing entwarf den Plan, durch Pei-tsi das Wort
Vorbringen zu lassen. Hierauf bewog er Pei-tsi, sich mit dem
Könige in Verbindung zu setzen. Jener konnte sogleich vortreten
und sich berathen.
Als die Türken die Streitmacht IW ^ Kao-kiün-ya’s
schlugen, wurde der Fürst von Thang eines Verbrechens
geziehen. Der König entsandte Lieu-wen-tsing und Pei-tsi.
Dieselben sprachen in Gemeinschaft zu dem Fürsten von Thang:
Der Fürst stützt sich auf einen zweifelhaften Boden, gemäss
seiner Eigenschaften bemisst er nicht das Heil. Jetzt werden
die Abtheilungen Niederlagen erleiden, er wird eben um des
Verbrechens, willen aufgegriffen, die Sache ist dringend. Schafft
er denn noch immer nicht Rath? Die Kriegsmänner von Tsinyang
sind stark, die Pferde kräftig, in Palästen und Rüstkammern
ist Ueberfluss, die grosse Sache kann unternommen
werden. Jetzt ist das Land der Mitte des Gränzpasses leer,
der König von Tai 1 ist schwach. Die Weisen und Gewaltigen
erheben sich, sie haben noch Niemanden, dem sie sich
zuwenden. Es ist zu wünschen, dass der Fürst die Streitmacht
führt, im Westen die Bedrücker straft, den Aufruhr beseitigt.
Soll er es auf sich nehmen, dass man ihn einfach in das
Gefängniss setzen lässt? — Der Fürst von Thang gab dieses
für sich zu, doch als seine Freisprechung von der Schuld erfolgte,
that er nichts weiter.
Der König von Thsin rieth Leu-wen-tsing, eine falsche
höchste Verkündung zu verfassen, welche befahl, alle Männer
vom zwanzigsten bis zum fünfzigsten Lebensjahre in Thaiyuen,
Si-ho, Yen-men und Ma-yi zum Kriegsdienste auszuheben,
sie nach einem Jahre in der Landschaft Tschö zu versammeln
und mit ihnen Liao anzugreifen. In Folge dessen
waren die Menschen in ihrem Fierzen betrübt, unruhig und
dachten immer mehr an Aufruhr.
Lieu-wen-tsing sprach zu Pei-tsi: Ihr habt doch gehört:
Wer zuerst ausrückt, bringt die Menschen zurecht. Wer zuletzt
ausrückt, wird von den Menschen zurecht gebracht. Der Fürst
1 Der König von Tai, später der Kaiser Kung genannt, war mit der Vertheidigung
der Mutterstadt beauftragt.