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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

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P  f  i  z  m  a  i  e  1‘.

Bei  |^j  Yeu  und  jp|  Li 1  war  zwar  ein  Schwinden,  doch
das  Richtige  war  noch  nicht  der  Wind. 2  Als  König  Fing  sich
nach  Osten  begab, 3  gewöhnten  sich  die  Menschen  an  die
übriggebliebenen  Umgestaltungen.  Es  gab  vorläufig  Gutes  und
Böses,  man  richtete  es  eben  nach  den  Vorschriften  der  Tscheu.
Desswegen  machte  man  einen  Durchschnitt  seit  den  letzten
Zeiten  des  Königs  Ping  und  machte  den  Anfang  bei  dem
Fürsten  Yin.  1  Hierdurch  unterstützte  man  das  Dünne,  ermunterte ­
  das  Gute.  Man  kam  zu  Hilfe  dem  Verfalle  der
Tscheu,  änderte  das  Irrige  in  den  Gebräuchen.
Yen-tsu  war  für  Kung-yang  und  Ivö-liang  eingenommen.
Er  meinte,  bei  dem  Geschlechte  Tso  seien  die  Erklärungen
der  Bedeutungen  oft  irrig,  und  die  bezüglichen  Bücher  seien
bei  den  Menschen  an  dem  Thore  des  Geschlechtes  n  Khung
zum  Vorschein  gekommen.  Auch  seien  in  dem  Lün-yü  die  von
Khung-tse  angeführten  Menschen  früherer  Zeitalter  wie  j|£
Lao-peng,  'fö  m  Pe-I  und  Andere  keine  Zeitgenossen,  welche
besprochen  werden,  und  Tso-khieu-ming  habe  sich  ihrer  geschämt. ­
  Khieu  5  habe  sich  ihrer  ebenfalls  geschämt.  Khieuming
  sei  nämlich  gleich  Äffe  Sse-yi 6  und  ft  Tsch’ijin
 7  gewesen.  Ferner  seien  die  Ueberlieferungen  des  Geschlechtes
Tso  und  dessen  Worte  der  Reiche  zusammengeflickt  und  nicht
gleichartig,  man  reihe  die  Dinge  mit  verkehrten  Stichen,  sie
seien  nicht  von  einem  einzigen  Menschen  verfass.t  worden.
Das  Geschlecht  Tso  habe  nämlich  die  Geschichtschreiber  der
Reiche  gesammelt  und  dadurch  den  Frühling  und  Herbst  erklärt. ­
  Dass  die  späteren  Menschen  ,Geschlecht  Tso‘  sagen  und
sofort  Khieu-ming  hinzusetzen,  sei  unrecht.
Die  einschneidenden  Gedanken  Yen-tsu’s  waren  häufig
von  dieser  Art.  ^  |M  Tschao-khuang  und  |$||  Jjf  Lö-tsche

1  Könige  von  Tscheu  aus  den  Zeiten  vor  dem  Frühling  und  Herbst.
2  f|  Ya  > das  Richtige*  und  J|[  fung  ,Wind‘  sind  Dichtungsarten.
3  König  Ping  übersiedelte  nach  Osten  und  beherrschte  das  östliche  Tscheu.
4  Der  Frühling  und  Herbst  beginnt  mit  dem  ersten  Jahre  des  Fürsten
Yin  von  Lu,  welches  Jahr  das  neun  und  vierzigste  des  Königs  Ping
von  Tscheu  (722  v.  Chr.).
5  Khieu  ist  Khung-khieu,  d.  i.  Khung-tse.
6  Sse-yi  war  ein  Geschichtschreiber  des  Königs  Wu  von  Tscheu.
7  Tsch’i-jin  war  ein  weiser  Mann  zu  den  Zeiten  der  Schang.
            
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