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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Nachrichten  von  Gelehrten  China^s.

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an  den  Stamm,  so  ist  der  Verfall  und  auch  die  Spitze.  Stellt
man  die  Belehrung  an  die  Spitze,  was  wird  dann  bei  dem
Verfall  sich  thun  lassen?
König  Wu  und  der  Fürst  von  Tsclieu  nahmen  auf  sich
den  Verfall  der  Schang.  Sie  konnten  nicht  umhin,  von  ihm
Gebrauch  zu  machen.  Als  der  Fürst  von  Tscheu  versank,  wusste
Niemand,  wodurch  eine  Aenderung  herbeizuführen.  Desswegen
war  der  Verfall  ärger  als  derjenige,  in  den  zwei  Zeitaltern.
Khung-tse  war  darüber  bekümmert,  und  er  sprach:  Die  Wege
von  Yü 1  und  Iiia  erregen  wenig  Unwillen  bei  dem  Volke.
Die  Wege  von  Schang  und  Tscheu  können  den  Verfall  nicht
bemeistern.  —  Desswegen  heisst  es:  In  den  späteren  Zeitaltern
gibt  es  zwar  Begründende,  jedoch  der  Kaiser  von  dem  Geschlechte
  Yü  kann  nicht  erreicht  werden.  —  Es  besagt  nämlich:
Die  Umgestaltungen  von  Thang 2  und  Yü 3  sind  schwer  auszuführen ­
  in  den  letzten  Zeitaltern,  aber  die  Redlichkeit  der
Hia  soll  verändern  und  zu  Stande  bringen.  Desswegen  stützt
der  Frühling  und  Herbst  durch  sein  Ansehen  die  Verwendung,
durch  Wahrhaftigkeit  entscheidet  er  über  die  Gebräuche,  aber
durch  den  Weg  der  Redlichkeit  erforscht  er  die  Gemüther.
Er  hält  sich  nicht  an  den  leeren  Namen,  er  schätzt  nicht  Beschädigung ­
  und  Härte.  Er  schliesst  sich  an  das  Angemessene,
kommt  zu  Hilfe  bei  Unordnung.  Je  nach  der  Zeit  setzt  er
ab  und  befördert.
Ein  altes  Wort  sagt:  Schang  veränderte  Hia,  Tscheu
veränderte  Schang,  der  Frühling  und  Herbst  veränderte  Tscheu.
—  Jedoch  ^  Kung-yang-tse  sagt  ebenfalls,  der  Weg
der  Musik  sei  der  Weg  von  Yao  und  Schün  und  man  bemesse
dadurch  die  späteren  Höchstweisen.  Somit  wusste  er,  dass  der
Frühling  und  Herbst  von  den  Vorschriften  der  zwei  Kaiser
und  der  drei  Könige  Gebrauch  macht.  Dass  man  Hia  zum
Stamme  macht,  nicht  einzig  die  Vorbilder  von  Tscheu  bewahrt, ­
  ist  offenbar.
Ferner  sagte  Yin-tsu  in  seinen  Schriften:

'  Yü  ist  Kaiser  Schün,  dessen  Geschlechtsname  Yü.
2  Yao,  der  auch  Yao,  Kaiser  von  Thang  genannt  wird.
3  Yü  ist  wieder  Kaiser  Schün.
            
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