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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Nachrichten  von  Gelehrten  China’s.

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demjenigen  des  leitenden  Reichsgehilfen  in  der  Nachschrift
verbinden  dürfe.  —  Dieses  wurde  nicht  befolgt.
Als  der  Kaiser  nach  Westen  zurückkehrte,  überführte  er
die  Bücher  in  die  Vorhalle  j|||  IE  Li  -tsching.  Er  machte  die
Männer  des  Lernens,  welche  die  Bücher  ordneten,  wieder  zu
geraden  Männern  des  Lernens  von  der  Vorhalle  Li-tsching.
Dieselben  waren  den  Obrigkeiten  der  Mutterstadt  gleich  und
nahmen  an  den  Zusammenkünften  des  Hofes  Theil.  In  Folge
einer  nochmaligen  höchsten  Verkündung  begab  sich  Tschü-wuliang
  in  die  Vorhalle  Li-tsching,  wo  er  sammelte  und  die
früheren  Verdienste  fortsetzte.
Der  kaiserliche  Nachfolger  und  die  vier  Könige  waren
noch  nicht  zum  Lernen  gekommen.  Tschü-wu-liang  machte
dem  Kaiser  das  Buch  der  Aelternliebe,  die  Worte  der  Erörterungen ­
  und  die  fünf  Durchgänge  zum  Geschenke.  Der  Kaiser
sprach:  Ich  kenne  es.  —  Er  erwählte  ^  "eT  Tsch’itsch’ang-hiang,
  Kö-kien-kuang,  yjj  jjffi  Fanyuen-tso
  und  Andere  zu  Aufwartenden  für  das  Lesen  bei  dem
Nachfolger  und  den  Königen.  Im  siebenten  Jahre  des  Zeitraumes ­
  Kliai-yuen  (719  n.  Chr.)  war  der  Nachfolger  in  dem
für  das  Lernen  geeigneten  Alter.  Eine  höchste  Verkündung
hiess  Tschü-wu-liang  zu  dem  Sitze  emporsteigen  und  erklären.
Man  ermahnte  die  hundert  Obrigkeiten,  ein  Beispiel  zu  nehmen,
erwies  ihm  grosse  Ehren  und  beschenkte  ihn.
Tschü-wu-liang  starb  fünf  und  siebzig  Jahre  alt.  Von  der
Krankheit  erschöpft,  sagte  er  zu  den  Menschen:  Dass  ich  mit
den  Büchern  der  Vorhalle  Li-tsching  nicht  fertig  bin,  thut  mir
leid.  —  Der  Kaiser  hörte  dieses  und  empfand  Schmerz.  Er
erliess  eine  höchste  Verkündung  an  den  leitenden  Reichsgehilfen, ­
  worin  er  sagte:  Tschü-wu-liang  war  mein  Lehrer.
Jetzt  ist  er  auf  ewig  geschieden.  Man  soll  übermässig  von
den  Vorbildern  Gebrauch  machen.  —  Hierauf  gab  man  zu  den
Aemtern  Tschü-wu-liang’s  noch  dasjenige  eines  obersten  Buchführers ­
  von  der  Abtheilung  der  Gebräuche.  Der  ihm  nach
dem  Tode  gegebene  Name  war  Wen.  Bei  der  Sache  der
Bestattung  wurde  ihm  das  Amt  dargeboten.
Die  von  Tschü-wu-liang  zusammengestellten  und  verfassten
hundert  Hefte  gingen  verloren.  Später  fand  man  in  der  Vorhalle ­
  der  Bücher  Erklärungen  der  Verzeichnungen  der  Geschieht-
            
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