Nachrichten von Gelehrten China’s.
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demjenigen des leitenden Reichsgehilfen in der Nachschrift
verbinden dürfe. — Dieses wurde nicht befolgt.
Als der Kaiser nach Westen zurückkehrte, überführte er
die Bücher in die Vorhalle j||| IE Li -tsching. Er machte die
Männer des Lernens, welche die Bücher ordneten, wieder zu
geraden Männern des Lernens von der Vorhalle Li-tsching.
Dieselben waren den Obrigkeiten der Mutterstadt gleich und
nahmen an den Zusammenkünften des Hofes Theil. In Folge
einer nochmaligen höchsten Verkündung begab sich Tschü-wuliang
in die Vorhalle Li-tsching, wo er sammelte und die
früheren Verdienste fortsetzte.
Der kaiserliche Nachfolger und die vier Könige waren
noch nicht zum Lernen gekommen. Tschü-wu-liang machte
dem Kaiser das Buch der Aelternliebe, die Worte der Erörterungen
und die fünf Durchgänge zum Geschenke. Der Kaiser
sprach: Ich kenne es. — Er erwählte ^ "eT Tsch’itsch’ang-hiang,
Kö-kien-kuang, yjj jjffi Fanyuen-tso
und Andere zu Aufwartenden für das Lesen bei dem
Nachfolger und den Königen. Im siebenten Jahre des Zeitraumes
Kliai-yuen (719 n. Chr.) war der Nachfolger in dem
für das Lernen geeigneten Alter. Eine höchste Verkündung
hiess Tschü-wu-liang zu dem Sitze emporsteigen und erklären.
Man ermahnte die hundert Obrigkeiten, ein Beispiel zu nehmen,
erwies ihm grosse Ehren und beschenkte ihn.
Tschü-wu-liang starb fünf und siebzig Jahre alt. Von der
Krankheit erschöpft, sagte er zu den Menschen: Dass ich mit
den Büchern der Vorhalle Li-tsching nicht fertig bin, thut mir
leid. — Der Kaiser hörte dieses und empfand Schmerz. Er
erliess eine höchste Verkündung an den leitenden Reichsgehilfen,
worin er sagte: Tschü-wu-liang war mein Lehrer.
Jetzt ist er auf ewig geschieden. Man soll übermässig von
den Vorbildern Gebrauch machen. — Hierauf gab man zu den
Aemtern Tschü-wu-liang’s noch dasjenige eines obersten Buchführers
von der Abtheilung der Gebräuche. Der ihm nach
dem Tode gegebene Name war Wen. Bei der Sache der
Bestattung wurde ihm das Amt dargeboten.
Die von Tschü-wu-liang zusammengestellten und verfassten
hundert Hefte gingen verloren. Später fand man in der Vorhalle
der Bücher Erklärungen der Verzeichnungen der Geschieht-