Lien-ki-tscliin.
f J -P « Lieu-ki-tscliin war ein Mensch von Hu aus
Üj$: Li-tschi. Sein Vater j||[ ^ Lung-ni griff im zehnten
Jahre des Zeitraumes Ta-nie (614 n. Chr.) zu den Waffen und
gab sich den Namen eines Königs. Er ernannte Lieu-ki-tschin
zum grossen Sohne, dessen jüngeren Bruder ^ Lö-ni zum
Könige von Yung-ngan. Die Spitzen seiner Waffen waren
sehr scharf.
Der Heerführer yiSjt M £ Fan-tschang-wen griff ihn
mehrere Jahre hindurch mit Heftigkeit an, war aber nicht im
Stande, ihn zur Unterwerfung zu bringen. Später schlug
Liang-te, Anführer der tigermuthigen Leibwächter,
vollständig Lung-ni und tödtete ihn. Die Heeresmenge Lungni’s
zerstreute sich.
Als die Streitmacht der Thang aufstand, sammelte Lö-ni
nochmals die Menge, wurde ein Räuber und schloss sich an
m ä m Lieu-wu-tscheu. Lieu-ki-tschin folgte ihm. Indem
er sich den Namen des grossen Sohnes gab und als König
herrschte, ernannte er Lö-ni zum Könige von m ® Tschtting.
Er war durch seine Einfälle den Gränzgegenden verderblich.
%ffl Tsch’ang-lün, Fürst von Si-ho, und ^ ^
Li-tschung-wen, Fürst von jjj; Tschin-hiang, vereinigten
ihre Streitkräfte, um ihn zu strafen. Lieu-ki-tschin ergab sich.
Eine höchste Verkündung ernannte ihn zum allgemeinen Leitenden
von Schi-tscheu, verlieh ihm den Geschlechtsnamen
Li und das Lehen eines Königs der Landschaft 111
P’eng-schan.
Um diese Zeit kämpfte ^ ^ (gJ|J Sung-kin-kang 1 in
jf>|>| Kuai-tscheu, und der Sieg war noch nicht entschieden.
Lieu-ki-tschin verband sich sofort wieder mit Lieu-wu-tscheu.
Als dieser geschlagen war, nahm Schi-min, König von Thsin,
1 Sung-kin-kang;, der Räuber von Schaug-sö, ist in dem Abschnitte: ,Lieuwu-tscheu
4 vorgekommen.