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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Nachrichten  von  Gelehrten  China’s.

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kündung  befahl  jtf,  Wei-yuen-tschung,  jjrj|  ^  Tsch’angsi,
  jü"  Siao-tschi-tschung,  JÄ  ^  Thsin-hi,  -|H
(V  +■  H)  Thsui-tsch’i,  |S|  Siü-kien  0|J  ^  Lieu-hien,
J^t.  ^  U-kliing  und  Lieu-tschung,  in  Gemeinschaft  die  verdienstvollen ­
  und  damals  anerkannten  Häuser  der  Tafeln  der  Reiche
hervorzunehmen  und  zu  ordnen,  jedoch  die  Tafeln  der  fremdländischen ­
  Häuptlinge  und  Aeltesten,  welche  Mützen  und  Gürtel
tragen,  getrennt  als  besondere  Classen  zu  veröffentlichen.
Indessen  waren  Wei-yuen-tschung  und  Andere  nach  einander
verstorben.  In  dem  Zeiträume  Sien-thien  (712  n.  Chr.)  erging
wieder  eine  höchste  Verkündung,  welche  Lieu-tschung,  Siü-kien
und  U-khing  befahl,  in  Verbindung  mit  M  ^  ^  Wei -
tschi-ku,  |$^s  ^  Lö-siang-sien,  mi  ^  sfe  Lj  eu-tsehiuen
  und  Anderen  die  Bücher  unausgesetzt  zu  durchforschen.
Man  brachte  jetzt  die  zusammenhängenden  Verzeichnisse  der
Geschlechtsnamen  zu  Stande.
Lieu-tschung  wurde  im  Von-ücken  Gast  des  Nachfolgers
und  Mann  des  Lernens  in  dem  Schriftgebäude  des  Königs
Sse-tschao  von  Sung.  Er  bat  aus  Rücksichten  des  Alters  um
die  Versetzung  in  den  Ruhestand.  Im  Anfänge  des  Zeitraumes
Khai-yuen  (713  n.  Chr.)  befahl  eine  höchste  Verkündung,  dass
Lieu-tschung  in  Verbindung  mit  §j3£  Sie-nan-kin  an
dem  Buche  wieder  Veränderungen  vornehme.  Der  Text  ward
hierauf  festgestellt.  Später  veröffentlichte  m  %  Lieu-fang
sehr  wortreiche  Erörterungen.  Aus  denselben  wird  das  Wesentliche ­
  abgeschnitten  und  in  dem  Nachstehenden  veröffentlicht.
Lieu-fang  sagt  in  ihnen:
Die  Geschlechter  und  Seitengeschlechter  sind  etwas,  das
von  den  vermerkenden  Obrigkeiten  verzeichnet  wird.  Einst
bestimmten  die  kleinen  Geschichtschreiber  von  Tscheu  die
angebundenen  Geschlechtsalter  und  unterschieden  das  Leuchten
und  die  Pracht.  1  Desswegen  hat  man  in  dem  Alterthum  Verzeichnisse ­
  des  Stammes  der  Geschlechtsalter.  Seit  dem  gelben
Kaiser  bis  zu  den  Zeiten  des  Frühlings  und  Herbstes  wurden
die  Namen  und  Benennungen  der  Lehensfürsten,  Reichsminister
und  Grossen  fortlaufend  angereiht.  Auch  Tso-khieu-ming  sagt

1  Die  Namen,  nach  welchen  die  Söhne  und  Enkel  in  dem  Ahnentempel
geordnet  werden.
            
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