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und Brustwehren. Er wollte auf diese Weise die Häuptlinge
strafen und ihre Söhne und Töchter zu Sklaven machen. Die
südlichen Barbaren fürchteten sich. Sie tödteten Li-tschi-ku,
gingen einander voran und fielen ab. Die Wege der Landstriche
m Yao und ^ Sui waren verschlossen und blieben
durch mehrere Jahre unzugänglich.
Siün-kien starb siebzig Jahre alt. Der Kaiser bedauerte
ihn und schickte einen Abgesandten zu der Todtenklage. Man
gab zu den Aemtern Siü-kien’s noch dasjenige eines kleinen
Beschützers der Nachfolger. Der ihm nach dem Tode gegebene
Name war jjjjj Wen. Siü-kien und Siü-thsi-tan, Vater und
Sohn, wurden hoch gepriesen und mit den zu den Zeiten der
Han lebenden Männern tjz Pan-pieu und Jtjf [#j Pan ku,
welche ebenfalls Vater und Sohn waren, verglichen.
Lu-king-tschün.
yjp. Lu-king-tschün stammte aus Lin-thsing in
Pei-tscheu. Sein Vater Wen-yl erlebte die grossen
Wirren in den letzten Zeiten der Sui. Alle Leute innerhalb
seines Thores fanden durch die Räuber den Tod. Wen-yl
entwich und begab sich in Mühsal hinweg. Voll Schmerz über
das viele Unglück seines Hauses, verschloss er den Mund und
nahm keine Speise zu sich. ' Die Reisenden hatten Mitleid mit
seiner Hilflosigkeit. Sie zwangen ihn zu essen und zu trinken
und gingen dann, indem sie ihn abwechselnd auf den Rücken
nahmen, mit ihm weiter. Er konnte sich jetzt befreien. Er
bekleidete gegen das Ende des Zeitraumes Tsching-kuan
(649 n. Chr.) das Amt eines Pferdevorstehers von fjj ^['1
Schin-tscheu.
Lu-king-tschün hatte in seiner Jugend die Gedanken auf
das Lernen gerichtet. Er trug an den Füssen keine Schuhe
und verblieb innerhalb des Thores. Als er die Trauer um den
Vater hatte, trat er durch drei Jahre nicht aus der Trauerhütte.
Nach Ablegung der Trauerkleider trat er unter schmerzlichen
Rufen in das Thor. Seine Gestalt war abgemagert und
zerfallen, die eigene Gattin erkannte ihn nicht. Später wurde
er für die Stufe eines beförderten Gelehrten hervorgezogen.