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Pfizmuier.
Brüder der Häuptlinge der Türken in dem östlichen Palaste
dienen dürfen. Siii-thsi-tan reichte ein Schreiben empor, in
welchem er Vorstellungen machte und meinte, wenn man die
das gescheitelte Haupthaar lösenden, den Brustlatz spaltenden
Abkömmlinge des in Filz und Pelze gekleideten Mö-thö 1 unter
den Leuten der Umgebung sich befinden lässt, so sei dieses
nicht, was man Zuvorkommenheit nennt. Man wache über das
Ansehen und ziehe diejenigen in die Nähe, welche Tugend
besitzen. Bei der Uebertragung von Aemtern beachte man
die Gaben der Weisheit, bei der Wahl der Umgebung beachte
man die Rechtschaffenheit der bezüglichen Menschen.
Ferner fand -^| ^ ^ Tschang-sün-wu-ki den
Tod durch Verleumdung, und der Ahnentempel seines Hauses
wurde abgebrochen. Siü-thsi-tan sprach zu dem Kaiser: Fürst
Hien von Thsi ist der Grossvater des Kaisers von mütterlicher
Seite. Ist sein Nachkomme auch eines Verbrechens schuldig,
es ist nicht gerecht, dass die Abtragung sich auf den früheren
Ahnentempel erstreckt. Jetzt wird der Ahnentempel des Fürsten
Tschung-hiao von Tscheu geehrt und geschmückt in überschreitender
Einrichtung. Ich fürchte, dieses ist es nicht, wodurch
man den Ländern innerhalb der Meere ein Beispiel gibt.
— Der Kaiser kam zur Besinnung. Er befahl in einer höchsten
Verkündung, dass man das Amt des Fürsten Hien wiederherstelle
und Yen, den Enkel Tschang-sün-wu-ki’s, zum
Vorgesetzten des Opfei’s mache.
Siü-thsi-tan verstand sich gut auf schriftliche Meldungen.
Der Kaiser hatte daran Freude. Er hiess ihn für die eintreffenden
Schriften des kaiserlichen Nachfolgers und der Könige
aufwarten. Da dieses Amt eigentlich mühsam war, gestattete
er ihm, einen Tag um den anderen einmal zu kommen. Angeklagt,
Sachen der verschlossenen Abtheilung des Palastes
verrathen zu haben, wurde er zum Pferdevorsteher von Ki-tscheu
herabgesetzt und zudem nach Khin-tscheu verbannt. Er starb
vier und vierzig Jahre alt. Zu den Zeiten des Kaisers Juitsung
gab man zu seinem Amte noch dasjenige eines obersten
1 jjpl Mö-thö ist der zur Nachfolge bestimmte Sohn des Schen-yü,
Königs der Hiung-nu’s.