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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Nachrichten  von  Gelehrten  China's.

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vor  Kummer.  Yü-khing  starb  als  ein  wegen  Habsucht  und
Grausamkeit  Abgesetzter.

Siü-thsi-tan.
(|ji|  Siü-thsi-tan  führte  den  Jünglingsnamen  ij^

Tsiang-tao  und  stammte  aus  Tschang-tsch’ing  in  Hu-tscheu.
Die  Angehörigen  seines  Hauses  waren  die  Geschlechtsalter
hindurch  Gäste  in  Fung-tsiang.  Er  war  der  zu  dem  vierten

Geschlechtsalter  gehörende  Enkel

Tsching’s,  zu  den  Zeiten

der  Liang  Lehensfürsten  von  j(jSf  Tse-yuen.  Acht  Jahre
alt,  war  er  im  Stande  Schriften  zu  verfassen.  Kaiser  Thaitsung
  berief  ihn  zu  sich,  prüfte  ihn  und  schenkte  ihm  das
eigene  an  dem  Gürtel  getragene  Schreibmesser.  Er  erhob
ihn  zu  einem  Beflissenen  des  Gebäudes  Hung-wen  und  bestimmte ­
  ihn  zu  einem  Beigesellten  des  Kriegsheeres  des  Königs
von  ^  Thsao. 1
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Kao-tsung  wurde  er  ein  Mann
des  Lernens  in  dem  zu  dem  Sammelhause  des  Königs  von
f  V+jl-'fj-j  Lu 2  gehörenden,  für  das  Lernen  der  Schrift  bestimmte
Gebäude  Thsung-wen.  Dem  zur  Nachfolge  bestimmten  Sohne
des  Königs  aufwartend,  erklärte  und  ordnete  er  die  Bücher  an
dem  Thore  Fang-lin.  Seine  Muhme  war  bei  dem
Kaiser  Vorsteherin  der  Frauen.  Es  verdross  ihn,  dass  er  aus
Gnade  befördert  worden,  und  er  trachtete  daher,  auszutreten.
Er  wurde  Befehlshaber  von  Thao-lin.  Man  berief  ihn  und  liess
ihn  bei  dem  Könige  von  Bei 3  das  Amt  eines  Aufwartenden
für  das  Lesen  bekleiden.  Man  versetzte  ihn  nochmals  zu  der
Stelle  eines  den  Berathungen  vorstehenden  Leibwächters,  er
begab  sich  aber  beide  Male  nicht  an  den  Ort  seiner  Bestimmung.
Man  beförderte  ihn  noch  zu  einem  Hausgenossen  von  der  westlichen ­
  Erdstufe.
Im  Anfänge  des  Zeitraumes  Hien-hiang  (670  n.  Chr.)
besagte  eine  höchste  Verkündung,  dass  die  Söhne  und  jüngeren
1  Der  König-  von  Thsao  war  ein  Sohn  des  Kaisers  Thai-tsung.
2  Der  zur  Nachfolge  bestimmte  König  von  Pei,  ein  Sohn  des  Kaisers  Kaotsung,
  war  früher  König  von  Lu.
3  Der  frühere  König  von  Lu.
            
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