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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

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P  fizmaier.

Leibwächter  von  der  Abtheilung  der  Angestellten,  stolz  und
vornehm  benommen  und  ihn  flüchtig,  nicht  nach  den  Regeln
der  Artigkeit  angeblickt  zu  haben.  Yü-khing  wurde  schuldig
befunden  und  seines  Amtes  entsetzt.
Nach  längerer  Zeit  zog  er  aus  und  wurde  stechender
Vermerker  von  Su-tscheu.  Angeklagt,  Untergebene  in  Schuld
verwickelt  zu  haben,  wurde  er  als  allgemeiner  Beaufsichtige!’
von  Kiao-tscheu  versetzt.  ififc  üfc  Pei-king-fu,  Pferdevorsteher ­
  von  Kuan-tscheu,  war  zu  Yü-khing  ein  alter  Bekannter. ­
  Derselbe  peitschte  einer  Sache  wegen  den  Vater  einer
Sklavin  Yü-khings.  Die  Sklavin  stand  eben  in  Gunst.  Sie
verleumdete  Pei-khing-fu,  und  dieser  starb  in  dem  Gefängnisse.
Ferner  sammelte  Yü-khing  ohne  Mass  Waaren.  Die
Menschen  des  Volkes  begaben  sich  zu  der  kaiserlichen  Thorwarte ­
  und  zeigten  es  an.  Zehn  Abgesandte  waren  im  Begriffe,
es  zu  untersuchen.  Yü-khing  täuschte  und  belog  sie,  und  sie
waren  nicht  im  Stande,  das  Thatsächliche  zu  entdecken.  Endlich
führte  *  #  St  Tsehin-schen-hung,  allgemeiner  Beaufsichtiger
von  Kuang-tscheu,  die  Untersuchung.  Yü-khing  that  sich  darauf
zu  Gute,  dass  er  in  der  Vorhalle  des  Hofes  lange  Zeit  die
Gesetze  beleuchtet  hatte.  Er  verachtete  Tschin-schen-hung  und
brachte  keine  Antworten  vor.  Tschin-schen-hung  erzürnte  sich
und  sagte:  Die  Schrift  tanzen  lassen,  mit  den  Gesetzen  spielen,
hierin  erreiche  ich  euch  nicht.  Heute  richte  ich  euch  auf  Befehl ­
  des  Plimmelssohnes,  meine  Kraft  ist  eine  übrige.  —  Hiermit
wollte  er  ihn  festnehmen  und  in  Fesseln  legen  lassen.  Yü-khing
fürchtete  sich  und  bekannte  seine  Schuld.
Kaiser  Kao-tsung  erliess  eine  höchste  Verkündung,  in
welcher  er  Yü-khing  nach  Khiung-tscheu  verbannte.  Dieser
erhielt  später  Verzeihung  und  sollte  zurückkehren.  In  der
Vorhalle  des  Hofes  hasste  man  dessen  Gewaltthaten  und  bestimmte ­
  ihn  zur  Uebersiedelung  nach  Tschün-tscheu.
Als  Yü-khing  Befehlshaber  von  Wan-nien  war,  hasste
sein  Vater  die  Verderblichkeit  dieses  seines  Sohnes  und  wollte
ihn  mit  dem  Stocke  schlagen.  Yü-khing  wich  aus  entkam  ihm.
Sein  Vater  sprach  seufzend:  Reich  und  Haus  verwenden  ihn.
Was  kann  ich  noch  thun?  —  Als  Yü-khing  kaiserlicher  Vermerker ­
  und  Gehilfe  der  Mitte  wurde,  seufzte  sein  Vater  wieder
und  sprach:  Das  Geschlecht  Lang  ist  in  Gefahr.  —  Er  starb
            
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