Nachrichten von Gelehrten Chiua’s.
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Thsin-king-thung brachte es im Dienste bis zum Pferdewäscher
des Nachfolgers. Er war zugleich ein Mann des Lernens in
dem Gebäude Thsung-hien. Sein jüngerer Bruder Wei trat
später wieder in die nämlichen Aemter und Dienste.
^jj gp(j Lieu-nä-yen gelangte in dem Zeiträume
Khien-fung (666 bis 667 n. Chr.) nacheinander zu der Stelle
eines Beaufsichtigers der Gewässer und eines Vorgesetzten der
Register. Er unterrichtete den König von Pei in dem
Buche der Han. Als der König von Pei Nachfolger wurde,
erwählte er Lieu-nä-yen zum Pferdewäscher. Dieser bekleidete
zugleich das Amt eines Aufwartenden für das Lesen. Er
sammelte einst Lieder in fünf Heften und machte damit dem
Nachfolger Freude. Als der Nachfolger abgesetzt wurde, sah
Kaiser Kao-tsung dieses Buch imd erzürnte sich. Lieu-nä-yen
verlor den Namen und wurde zu einem Menschen des Volkes
gemacht. Wieder in Sachen der Geschäfte angeklagt, wurde
er verbannt und starb in ^ Tschin-scheu.
Lo-tao-tsung'.
H|| (f -f- ijQ Lo-tao-tsung stammte aus Yü-hiang
in P’u-tscheu. Er war unruhigen Geistes und schätzte die
strenge Gerechtigkeit. Gegen das Ende des Zeitraumes Tschingkuan
(649 n. Chr.) reichte er eine Schrift empor, in welcher
er sich dem höchsten Willen widersetzte. Er wurde zur Uebersiedelung
nach dem Lande ausserhalb der Berghöhen bestimmt.
Ein Mensch, der mit ihm zugleich verwiesen war, starb
zwischen King und Siang. Derselbe weinte in seiner Todesstunde
und sagte: Der Mensch, der lebt, hat den Tod. Soll
ich die Gebeine allein der fremden Scholle überlassen? —
Lo-tao-tsung sagte: Wenn ich zurückkehre, werde ich euch
durchaus nicht allein hier Zurückbleiben lassen. — Er begrub
ihn zur linken Seite des Weges und reiste fort.
Nach einem Jahre erhielt er Verzeihung. Als er die Rückreise
an trat, war eben langwieriger starker Regen, in dem
angesammelten Wasser kannte man nicht mehr den Ort der
Aufbahrung. Lo-tao-tsung grämte sich in der Wildniss. Plötzlich