Nachrichten von Gelehrten China’s.
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Hiü - schö - ya wurde zugleich auch ein Mann des Lernens in
dem Gebäude Hung-wen. Siao-te-yen bat, den Dienst aufgeben
zu dürfen. Kaiser Thai-tsung erlaubte es nicht. Er
liess eine höchste Verkündung herabgelangen, in welcher er
ihn in grossem Masse aufmunterte. Dabei ernannte er ihn zum
Lehensfürsten des Kreises Wu-yang und beförderte ihn zu
einem kleinen Beaufsichtiger der geheimen Bücher.
Nach langer Zeit ward es ihm möglich, seinen Abschied
zu nehmen. Kaiser Kao-tsu ernannte ihn sogleich zum Grossen
des glänzenden Gehaltes von dem Silbergrün und gewährte ihm
vollständig die Einkünfte. Er schickte einen in den Geschäften
verkehrenden Hausgenossen mit dem Aufträge, sich in das
Haus Siao-te-yen’s zu begeben und Erkundigungen einzuziehen.
Indem man diesen in einer Sänfte zu dem Thore ^ Sötschang
brachte, liess er ihn vor sich führen und begegnete
ihm auf sehr ausgezeichnete Weise. Aus diesem Grunde wurden
die Söhne und Enkel der alten Diener des Sammelhauses
von Tsin und diejenigen des östlichen Palastes in einen höheren
Rang versetzt und mit Gold beschenkt.
Siao-te-yen starb in einem Alter von sieben und neunzig
Jahren. Man gab ihm zu seinen Aemtern noch dasjenige eines
Reichsministers des grossen Beständigen. Der ihm nach dem
Tode gegebene Name war j|jj[ Pö.
Der oben genannte W * Hiü-schö-ya wurde in
den Jahren des Zeitraumes Tsching-kuan (627 bis 649 n. Chr.)
zu den Geschäften des dem Kriegsheere Zugetheilten in dem
Sammelhause des Königs von Tsin versetzt und war gerader
Mann des Lernens in dem Gebäude Hung-wen. In dem Buche
der Gedichte und dem Buche der Gebräuche sehr gründlich
bewandert, machte er ein Werk: ,Gesammelte Bedeutungen
des Buches der Gedichte' in zehn Heften zum Geschenke.
Der Nachfolger liess es abschreiben und dem Vorsteher der
mustergiltigen Bücher zustellen. Der kaiserliche Vermerken
und Grosse mi ^ M Kao-tschi-tscheu sah dieses Werk und
sagte: Wer in das Buch der Gedichte helle Einsicht haben
will, soll früher dieses lesen.
T n Tse-jü, der Sohn Hiü-schö-ya’s, war zu den Zeiten
des Kaisers Kao-tsung vielseitiger Gelehrter der Darbietung