Kia-kung-yen vererbte seine Beschäftigung an Li-hiuentschl.
Dieser lernte zudem von ||a ^ Wang-te-schao den
Frühling und Herbst des Geschlechtes Tso und von Tjfjji
Thsi-wei-kiai das Buch der Gedichte. Er gewann einen Ueberblick
der Verzeichnungen und Bücher der hundert Häuser.
In dem Zeiträume Tsching-kuan (627 bis 649 n. Chr.) wurde
er ein gerader Mann des Lernens von dem Gebäude der
grossen Schrift. Zu den Zeiten des Kaisers Kao-tsung mehrmals
berufen, erschien er und liess sich mit den Männern der
Heilmittel und mit den Bonzen in Erklärungen und Besprechungen
ein.
Da der Kaiser umdunkelt und schwach war, deutete Lihiuen-tschi
in ziemlichem Masse auf dessen Unvollkommenheiten
durch Stachelworte. Der Kaiser behandelte ihn mit
Achtung und wurde nicht aufmerksam. In Sachen der Geschäfte
angeklagt, wurde Li-hiuen-tscln versetzt und starb als
Befehlshaber von [H, Pa.
Tsch’ang-heu-yin.
5H ^ J-jl^ Tsch’ang-heu-yin führte den Jünglingsnamen
IfflÜj 7TC Sse-tsung und stammte aus Kuen-schan in Su-tscheu.
Sein Grossvater ^ Seng-schao war im Dienste der Liang
Statthalter von Ling-ling. Sein Vater ytjt Tschung war zu den
Zeiten der Tschin ein Sohn des Reiches und vielseitiger Gelehrter.
In Sui eintretend, wurde er bei dem Könige ||ijt Liang
von Han vielseitiger Gelehrter von ^ >f>J>| Ping-tscheu.
Tsch’ang - heu - yin . erlangte durch Thätigkeit im Lernen die
Nachfolge in dem Hause des Vaters.
Als Kaiser Kao-tsu von Thang die Landschaft Thai-yuen
niederhielt, zog er Tsch’ang-heu-yin heran und machte ihn zu
seinem Gaste. Dieser unterrichtete den König von' Thsin in
den mustergiltigen Büchern. Im Anfänge des Zeitraumes I-ning
(617 n. Chr.) verlieh man ihm die Stelle des Lernens der
Schrift bei dem Könige von Tlisi 1 und das Lehen eines Fürsten
des Kreises Sin-ye. In dem Zeiträume Wu-te (618 bis 626
n. Chr.) erhob man ihn zu einem überzähligen Leibwächter
1 Der König von Tlisi ist Yuen-ke, ein Sohn des Kaisers Kao-tsu von Thang.