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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Kia-kung-yen  vererbte  seine  Beschäftigung  an  Li-hiuentschl.
  Dieser  lernte  zudem  von  ||a  ^  Wang-te-schao  den
Frühling  und  Herbst  des  Geschlechtes  Tso  und  von  Tjfjji
Thsi-wei-kiai  das  Buch  der  Gedichte.  Er  gewann  einen  Ueberblick
  der  Verzeichnungen  und  Bücher  der  hundert  Häuser.
In  dem  Zeiträume  Tsching-kuan  (627  bis  649  n.  Chr.)  wurde
er  ein  gerader  Mann  des  Lernens  von  dem  Gebäude  der
grossen  Schrift.  Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Kao-tsung  mehrmals ­
  berufen,  erschien  er  und  liess  sich  mit  den  Männern  der
Heilmittel  und  mit  den  Bonzen  in  Erklärungen  und  Besprechungen ­
  ein.
Da  der  Kaiser  umdunkelt  und  schwach  war,  deutete  Lihiuen-tschi
  in  ziemlichem  Masse  auf  dessen  Unvollkommenheiten ­
  durch  Stachelworte.  Der  Kaiser  behandelte  ihn  mit
Achtung  und  wurde  nicht  aufmerksam.  In  Sachen  der  Geschäfte ­
  angeklagt,  wurde  Li-hiuen-tscln  versetzt  und  starb  als
Befehlshaber  von  [H,  Pa.

Tsch’ang-heu-yin.
5H  ^  J-jl^  Tsch’ang-heu-yin  führte  den  Jünglingsnamen
IfflÜj  7TC  Sse-tsung  und  stammte  aus  Kuen-schan  in  Su-tscheu.
Sein  Grossvater  ^  Seng-schao  war  im  Dienste  der  Liang
Statthalter  von  Ling-ling.  Sein  Vater  ytjt  Tschung  war  zu  den
Zeiten  der  Tschin  ein  Sohn  des  Reiches  und  vielseitiger  Gelehrter. ­
  In  Sui  eintretend,  wurde  er  bei  dem  Könige  ||ijt  Liang
von  Han  vielseitiger  Gelehrter  von  ^  >f>J>|  Ping-tscheu.
Tsch’ang  -  heu  -  yin  .  erlangte  durch  Thätigkeit  im  Lernen  die
Nachfolge  in  dem  Hause  des  Vaters.
Als  Kaiser  Kao-tsu  von  Thang  die  Landschaft  Thai-yuen
niederhielt,  zog  er  Tsch’ang-heu-yin  heran  und  machte  ihn  zu
seinem  Gaste.  Dieser  unterrichtete  den  König  von'  Thsin  in
den  mustergiltigen  Büchern.  Im  Anfänge  des  Zeitraumes  I-ning
(617  n.  Chr.)  verlieh  man  ihm  die  Stelle  des  Lernens  der
Schrift  bei  dem  Könige  von  Tlisi  1  und  das  Lehen  eines  Fürsten
des  Kreises  Sin-ye.  In  dem  Zeiträume  Wu-te  (618  bis  626
n.  Chr.)  erhob  man  ihn  zu  einem  überzähligen  Leibwächter

1  Der  König  von  Tlisi  ist  Yuen-ke,  ein  Sohn  des  Kaisers  Kao-tsu  von  Thang.
            
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