Nachrichten von Gelehrten China’s.
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Kia-kung-yen aus Yung-ping und ^ ^|£ Li-hiuen-tschi
aus Tsehao berühmt. Kia-kung-yen starb als vielseitiger Gelehrter
des grossen Lernens. Die von ihm zusammengestellten
und geordneten Abschnitte und Sätze sind sehr viele. Sein
Sohn A 1 ^ -yin war in dem Zeiträume I-fung (676 bis 678
n. Chr.) vielseitiger Gelehrter des grossen Beständigen.
Es ereignete sich, dass das grosse Beständige um die
Mitte des Frühlings ein glückliches Vorzeichen in dem grossen
Ahnentempel meldete. Kaiser Kao-tsung fragte die Obrigkeiten
der Gebräuche, in welchem Zeitalter es so gewesen. 1 Kia-kungyen
antwortete: In dem Alterthum opferte man im Anfänge
der Zeit, man reichte Gaben in der Mitte des Monats. In dem
nahen Zeitalter meldet man an dem ersten Tage des Monats
ein glückliches Vorzeichen an dem Hofe, man meldet es
dann im zweiten Monate des Jahres in dem Ahnentempel.
Wenn man es meldet, muss man Gaben darbringen. Es ist
darin begründet, dass man im Anfänge nicht die Zeit dazu
gewann.
Kia-ta-yin wurde zunächst als Hausgenosse der Bücher
der Mitte versetzt. In dem Zeiträume Tschui-kung (685 bis 688
n. Chr.) bat der vielseitige Gelehrte Jj|] Tscheutsung,
dass der Ahnentempel des Geschlechtes Wu aus sieben
inneren Häusern bestehe, der Ahnentempel der Thang aus
fünf, dass dieser somit im Range niedriger und mit den Ahnentempeln
der Lehensfürsten gleich sei. Kia-ta-yin meldete an
dem Hofe: Die Mütter und Kaiserinnen von Thsin und Han
ermassen die Einrichtungen, es war noch keine, welche sich
gegen das Alterthum gesträubt und die Gebräuche übertreten
hätte. Tscheu-tsung schädigt den Hof des Reiches und widersetzt
sich mehrfach der grossen Gerechtigkeit. Man kann es
nicht zum Muster nehmen. — Die Kaiserin von dem Geschlechte
Wu konnte nicht umhin, diese Worte verstellter
Weise zu beachten. Um die Zeit unterwarfen sich Alle der
Meinung Kia-ta-yin’s, der sich in das Richtige versenkte, nicht
täuschte und in seinen Anschlüssen das Wesen eines grossen
Dieners hatte. Er starb als aufwartender Leibwächter von der
Abtheilung der Gebräuche.
1 Nämlich, dass man dieses in der Mitte des Frühlings meldete.