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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Nachrichten  von  Gelehrten  China’s.

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Elfenbein  oder  Nashorn.  Wenn  er  diese  Dinge  nicht  hatte,
schrieb  er  nicht.

Tschü-tse-sche.
Tschü-tse-sche  stammte  aus  U  in  Su-tscheu.
Er  schloss  sich  an  seinen  Bezirksgenossen  |||j  Ku-pieu

und  ward  von  diesem  in  dem  Frühling  und  Herbst  des  Geschlechtes ­
  Tso  unterrichtet.  Er  verstand  sich  gut  auf  die  Worte
der  Schrift.  In  dem  Zeiträume  Ta-nie  (605  bis  617  n.  Chr.)
war  er  soviel  als  ein  lernender  Mann  von  den  geheimen  Büchern.
Als  die  Welt  in  Unordnung  gerieth,  entschuldigte  er  sich  wegen
Krankheit  und  kehrte  in  die  Strasse  seines  Bezirkes  zurück.
Später  schloss  er  sich  an  ^  ^  Tü-fö-wei  und  trat  mit
diesem  an  dem  Hofe  ein.  Man  übertrug  ihm  das  Amt  eines
Sohnes  des  Reiches  und  eines  Gehilfen  der  Belehrung.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Thai-tsung,  im  Anfänge  des  Zeitraumes ­
  Tsching-kuan  (627  n.  Chr.)  machten  die  Reiche  Kao-li
und  Pe-thsi  in  Gemeinschaft  einen  Angriff  auf  Sin-lo,  und
Jahre  hindurch  war  keine  Waffenruhe.  Pe-thsi  begehrte  Hilfe.
Der  Kaiser  bekleidete  Tschü-tse-sche  vorläufig  mit  dem  Amte
eines  überzähligen  aufwartenden  Leibwächters  von  den  zerstreuten ­
  Reitern,  hiess  ihn  in  der  Hand  ein  Abschnittsrohr
halten,  den  hohen  Willen  verkünden  und  den  Hass  der  drei
Reiche  besänftigen.  Tschü-tse-sche  hatte  ein  gebietendes  Aussehen, ­
  die  Fremdländer  ehrten  und  fürchteten  ihn.  Die  zwei
Reiche  Hessen  an  den  Kaiser  ein  Schreiben  gelangen,  in  welchem
sie  sich  wegen  ihres  Verbrechens  entschuldigten.  Sie  übersandten ­
  dabei  sehr  bedeutende  Geschenke.
Zur  Zeit,  als  Tschü-tse-sche  die  Reise  antrat,  ermahnte
ihn  der  Kaiser  und  sagte  :  Die  Fremdländer  des  Meeres  schätzen
das  Lernen,  du  erklärst  ihnen  die  grosse  Angemessenheit.
Bringe  aber  nicht  ihre  Güter  herein.  Wenn  du  zurückkehrst,
werde  ich  dich  als  Plausgenossen  für  die  Bücher  der  Mitte
anstellen.  —  Tschü-tse-sche  antwortete  zusagend.  Als  er  in
jene  Reiche  kam,  beleuchtete  er  eine  Aufgabe  aus  dem  Frühling ­
  und  Herbst  und  nahm  von  ihnen  ein  schönes  Mädchen  an.
Der  Kaiser  stellte  ihn  zur  Rede  und  widerrief  das  höchste
            
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