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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

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Pfizmaier.

nicht  zu  kämpfen  brauche.  Die  Genossen  Tsch’ang-schen-ngan’s
riefen  scheltend:  Der  allgemeine  Leitende  hat  uns  verrathen!
—  Sie  gingen  hierauf  auseinander.
Li-ta-hiang  schickte  Tsch’ang-schen-ngan  in  die  Mutter-Stadt.
  Dieser  gab  vor,  dass  er  sich  nicht  mit  Fu-kung-tschi
verschworen  habe.  Kaiser  Kao-tsu  begnadigte  ihn.  Nach  der
Zernichtung  der  Macht  Fu-kung-tschi’s  fand  man  die  Schreiben
Tsch’ang-schen-ngan’s.  Er  wurde  der  Schuld  überführt  und
hingerichtet.

Liang-s8e-tu.
Jfc  $jjj  Liang-sse-tu  stammte  aus  Sö-fang  in
Flia-tscheu  und  war  der  Sohn  eines  Gewaltigen  der
Landschaft.  Er  diente  Sui  als  Anführer  der  Leibwächter  des
Sammelhauses  der  Erhebung  des  Falken.  Gegen  das  Ende  des
Zeitraumes  Ta-nie  (617  n.  Chr.)  den  Dienst  aufgebend,  kehrte
er  heim,  verband  sich  mit  Genossen  und  stand  als  Räuber
auf.  Er  tödtete  Jg-  Thang-schi-tsung,  den  Gehilfen  der
Landschaft,  besetzte  die  Landschaft  und  nannte  sich  einen
grossen  ßeichsgehilfen.  Er  vereinigte  seine  Streitmacht  mit
Streitkräften  der  Türken,  kämpfte  mit  mvtm  Tsch’angschi-lung,
  Anführer  der  Sui,  und  schlug  ihn.  Hierauf  durchstreifte ­
  und  beruhigte  er  die  Landschaften  Tiao-yin,  &  Vc
Hung-hoa,  Yen-ngan,  gab  dem  Reiche  den  Namen  Liang  und
masste  sich  die  Rangstufe  eines  Kaisers  an.
Indem  er  dem  Himmel  im  Süden  der  Feste  opferte,  dabei
die  Erde  aushöhlte  und  einen  Edelstein  vergrub,  fand  er  ein
Siegel.  Er  hielt  dieses  für  ein  glückliches  Zeichen  und  schuf
den  neuen  Jahresnamen  /K  IÜ:  Yung-lung.  |g.  Schi-pi,
Kho-han  der  Türken,  schickte  die  Federnfahne  des  Wolfshauptes ­
  und  gab  den  Namen  ^  Ta-tu  ,die  grosse  Bemessung'. ­
  (ijj^  jjj\\  Pi-kia,  Kho-han  der  Türken,  schaffte  diesen
Gebrauch  ab  und  diente  dem  Himmelssohne.  1  Hierauf  wies

’  Dieses  geschah  erst  in  dem  Zeiträume  Khai-yuen  (713  bis  741  n.  dir.).
            
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