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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Neue  Fabeln  des  Babrius.

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oir/J  A-  vgl.  95,23:  SsvSpois  op.o:ov,  /.cüy  6xou  xwv  xabpwv.  —
V.  16  lautet  nach  der  Ueberlieferung  des  Athous:  x£  os  Spoo££ei
  vuy.xb?  svvuyot;  oxEißr),  woraus  der  Vers  xi  os  opootbei  xYjy.xbt;
irmyoq  oxi'ßv;  hergestellt  wurde;  aber  auch  in  dieser  Form  ist
der  Vers  nicht  unanstössig.  Ganz  abweichend  überliefert  ihn
V:  x£  ooi  cpooitsi  vwxov  evSposo?  v.olvi;;  bis  auf  die  lästige  Wiederholung ­
  von  Bpos'Zs.'.  und  svopooop  ist  die  Uebei'lieferung  des  V
unanstössig  und  offenbar  der  des  A  vorzuziehen;  sollte  vielleicht
der  Vers  ursprünglich  xi  coi  opocrii^ei  vwxov  svvuyoi;  v-oivr,  gelautet
haben?  —  V.  17  und  18  sind  sowohl  in  A  als  in  V  in  desperatem ­
  Zustande  überliefert;  in  letzterem  lauten  sie:
y.al  y.aüp,a  OccXxsi  xavxa  y.ai  y.a"ay.a£et.
dys  pwjvuaov  aauxrjv  oooi;  xsp  cüoa.
Eine  Emendation  derselben  scheint  unmöglich;  doch  sind  auch
die  bisherigen  Wiederherstellungsversuche  (xavxa  V  aypoxtv  xspxEi
u.  a.)  in  ihrer  Grundlage  verfehlt;  denn  so  viel  geht  sowohl
aus  xvy/.s 1 .  des  A  als  aus  -/.axanatst  des  V  hervor,  dass  auch  der
zweite  Theil  des  V.  17  sich  auf  die  Wirkung  der  Tageshitze
beziehen  muss,  wie  V.  16  sich  auf  die  Kälte  der  Nacht  bezieht ­
  ;  V.  18  enthält  zusammenfassend  die  nochmalige  Aufforderung ­
  (dys  8yj)  der  Schwalbe,  ihr  zu  den  Wohnungen  der  Menschen
zu  folgen.  —  V.  21  opydBog  V  übereinstimmend  mit  A.  —
Ibid.  ouyywpf ( oe!c  V  ob  ytopiooYjc  A.  —  Aus  V.  22  hat  der  Schreiber
einen  ganz  tadellosen  Zwölfsilbner  gemacht:  avSpa  y.a:  xaAiv  (sic!)
p.ex’  a0v)va<;'  szcpsbyw.  —  V.  23  sxtp,tä;is  x’  av0pü>xo>v  V  y,at  a.  A;
die  Lesart  des  V  stimmt  mit  der  von  Aldus  herausgegebenen
Fabel,  die  Eberhard  mita 1  bezeichnet,  überein.  —  Das  metrische
Epimythium  fehlt  in  V;  das  prosaische  ist  dasselbe  wie  in  A.
Vat.  217  —  A  88.  V.  1  XapaSpsoq.  V  ist  Aenderung  des
Schreibers  wegen  Einreihung  der  Fabel  unter  X;  xopuSaXVo?  A;
daher  auch  in  V.  2  3?  y.opubahXü  V,  nicht  y.opuSaku,  wie  Furia
las,  statt  6  xw  yapaopiw  A.  —  V.  3  lässt  V  s'iy e  we g'-  “  't-op.cac,  V
y.bp.Y]  A  und  Suidas.  —  V.  6  dvövjpbv  ov  xo  öspop  V  w?  ?v)pov  sibs
xb  öspop  A;  durch  Verbindung  beider  Lesarten  conjicirte  Eberhard: ­
  o>5  cjavObv  eE8s  xb  Ospo«;;  ich  glaube,  dass  der  Vers  ursprünglich ­
  folgendermassen  gelautet  habe:
ük  ijavöov  stS’  ov  xb  Ospoc,  eIxe  •  vöv  wpv)
V.  7  p.s  V  p.oi  A.  —  V.  8  hat  V  y.opuooü  nicht  yapabpiou,  was
Emendation  Furia’s  ist  wegen  yapaopiop  in  V.  1  und  2.  Die
            
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