Neue Fabeln des Babrius.
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oir/J A- vgl. 95,23: SsvSpois op.o:ov, /.cüy 6xou xwv xabpwv. —
V. 16 lautet nach der Ueberlieferung des Athous: x£ os Spoo££ei
vuy.xb? svvuyot; oxEißr), woraus der Vers xi os opootbei xYjy.xbt;
irmyoq oxi'ßv; hergestellt wurde; aber auch in dieser Form ist
der Vers nicht unanstössig. Ganz abweichend überliefert ihn
V: x£ ooi cpooitsi vwxov evSposo? v.olvi;; bis auf die lästige Wiederholung
von Bpos'Zs.'. und svopooop ist die Uebei'lieferung des V
unanstössig und offenbar der des A vorzuziehen; sollte vielleicht
der Vers ursprünglich xi coi opocrii^ei vwxov svvuyoi; v-oivr, gelautet
haben? — V. 17 und 18 sind sowohl in A als in V in desperatem
Zustande überliefert; in letzterem lauten sie:
y.al y.aüp,a OccXxsi xavxa y.ai y.a"ay.a£et.
dys pwjvuaov aauxrjv oooi; xsp cüoa.
Eine Emendation derselben scheint unmöglich; doch sind auch
die bisherigen Wiederherstellungsversuche (xavxa V aypoxtv xspxEi
u. a.) in ihrer Grundlage verfehlt; denn so viel geht sowohl
aus xvy/.s 1 . des A als aus -/.axanatst des V hervor, dass auch der
zweite Theil des V. 17 sich auf die Wirkung der Tageshitze
beziehen muss, wie V. 16 sich auf die Kälte der Nacht bezieht
; V. 18 enthält zusammenfassend die nochmalige Aufforderung
(dys 8yj) der Schwalbe, ihr zu den Wohnungen der Menschen
zu folgen. — V. 21 opydBog V übereinstimmend mit A. —
Ibid. ouyywpf ( oe!c V ob ytopiooYjc A. — Aus V. 22 hat der Schreiber
einen ganz tadellosen Zwölfsilbner gemacht: avSpa y.a: xaAiv (sic!)
p.ex’ a0v)va<;' szcpsbyw. — V. 23 sxtp,tä;is x’ av0pü>xo>v V y,at a. A;
die Lesart des V stimmt mit der von Aldus herausgegebenen
Fabel, die Eberhard mita 1 bezeichnet, überein. — Das metrische
Epimythium fehlt in V; das prosaische ist dasselbe wie in A.
Vat. 217 — A 88. V. 1 XapaSpsoq. V ist Aenderung des
Schreibers wegen Einreihung der Fabel unter X; xopuSaXVo? A;
daher auch in V. 2 3? y.opubahXü V, nicht y.opuSaku, wie Furia
las, statt 6 xw yapaopiw A. — V. 3 lässt V s'iy e we g'- “ 't-op.cac, V
y.bp.Y] A und Suidas. — V. 6 dvövjpbv ov xo öspop V w? ?v)pov sibs
xb öspop A; durch Verbindung beider Lesarten conjicirte Eberhard:
o>5 cjavObv eE8s xb Ospo«;; ich glaube, dass der Vers ursprünglich
folgendermassen gelautet habe:
ük ijavöov stS’ ov xb Ospoc, eIxe • vöv wpv)
V. 7 p.s V p.oi A. — V. 8 hat V y.opuooü nicht yapabpiou, was
Emendation Furia’s ist wegen yapaopiop in V. 1 und 2. Die