Neue Fabeln des Babrius.
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Das metrische Epimythium fehlt; das prosaische ist abgekürzt:
’o p,u0o? ’kp'oq tou? avx't x.xX.
Vat. 88 — A 90. Die Fabel zeigt ausser Schreibfehlern
in V keine Abweichung von A.
Vat. 90 — A 100 (Eberh. 99). V. 1 asxöv V aiexüv A;
aexoq ist Emendation Furia’s, hervorgerufen durch das in V
fehlende rtq. — V. 2 hat V /w statt x6>, nicht wie Furia
las. — V. 3 das verderbte aXX’ evs^upov 8tbc-ei<; V übereinstimmend
mit A. — V. 4 hat A das corrumpirte xa dr/uranspa cou,
woraus durch Emendation verschiedener Gelehrten xandwcepov
cou entstand; an sich dem Sinne vollständig entsprechend; doch
noch einfacher und ansprechender ist die Lesart des V, auf
die auch die des A zurückzuführen sein dürfte, x<Lx.uirrep« cou;
denn dies und nicht xa^üxxepöv je, was Erfindung Furia’s ist,
steht im Codex; der Vers lautet also:
aXXa y’ evejrupov owjeic
xwxuTixepw jou p.i; p.sQisvai maxiv.
Vat. 97 — A 101. V. 2 hat V aux'ov mit A; .auxov ist Verbesserung
Furia’s, veranlasst durch das Verschreiben des V im
Folgenden t/A'kei statt iT.ev.akouv A. — V. 3 ^ve-py-ev V. — Ibid.
jupnp(Xtov V. ■—V. 7 lässt V w; aus, und der Vers wird dadurch
ein zwölfsilbiger. — V. 8 st? -— jupv-pwiv V sv — cuy/.pijEt A;
die Schreibung des V erklärt sich durch den byzantinischen
Sprachgebrauch, sip c. acc. statt ev c. dat. zu setzen. — In der
Lesart des letzten Verses fahr} stimmen V und A überein; doch
ist sie des vorausgehenden epaivv; wegen unerträglich; Nauck’s
Vorschlag yivp hilft dem Uebelstande ab; vgl. 54, 3. 4. 88,
15. 16. —• Im prosaischen Epimythium lässt V y.avxeuOev und
EyEtxa weg.
Vat. 114 = A 114. V. 3 Xap/rcEtv a:xaciv «rapsusaxaxov <pEpyoq
V übereinstimmend mit A; da jedoch Babrius oq am Versschlusse
nicht zugelassen zu haben scheint (die verschwindend
kleine Anzahl von Versen, wo dies trotzdem vorkommt: 68,6
(itpöxoi;) 106, 26 (ä'kkoq) 2 Pröoem. 5 (Xtßu; xiv6?) ist handschriftlich
unsicher überliefert und zum Theil bereits emendirt), so
ist wohl Eberhard’s durch Umstellung der Wörter vorgenommene
Emendation zu billigen; nicht nothwendig dagegen ist
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. XCI. Bd. II. Hft. 44