Neue Fabeln des Babrius.
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Yjv A. Die Emendation Lachmann’s erhält also durch V ihre
Bestätigung; dagegen ist toXXtjv aus metrischen Gründen unhaltbar.
— V. 7 : (pai^ouct (sic!) y.at yoTCxouai ywp't; aa(v); (sic!) V
o®ct!(ouci y.at yxeivoucrt ywpi; ab.iqc A. In der Ueberlieferung des A
scheint einer der Ausdrücke des Tödtens überflüssig; auch
Naber a. a. 0. p. 424 scheint diess richtig gefühlt zu haben;
doch sein Vorschlag, statt y.at y.xsivcuxt xayxeivouat zu schreiben,
befriedigt nicht. Vollkommen passend dagegen ist die Lesart
des V; denn kotcxeiv x.ai expansiv sind die beiden zutreffenden Termini
für das Tödten der Rinder: zuerst werden sie mit der Axt
niedergeschlagen (y.ÖKxovxat), dann mit dem Messer geschlachtet
(c®ai(ovxat). Vgl. Odyssee y 448 ff., wo der Vorgang in folgender
Weise geschildert wird:
Auxiy.a Nsaxopo; ulb;, ÜTxep0u[jt.o; ©pacup/rjov;;
■’fjXacs') oiyyj. crxa;, 7rdXey,o; 8’ aTcsyodiE tevovtoü;
auyeviouc, Xücjev 8s ßo'o; pivo; ....
Oi p,sv etxeix’ aveAövxs; aix'o yöovoe ebpuoSei'i];
sayov. axap a®äi;ev IIsitnaTpaxo;.
Der Vers ist daher nach V in folgender Weise herzustellen:
y.ÖTXxooct yat coct^ouct ywpi; aiy.bj;.
Die Umstellung der beiden Verba scheint zu der Aenderung im
Codex A y.xeivouct den Anlass gegeben zu haben. — V. 8: h F
A. — Ibid. axeyyet; V oniyyou; A. Das Etym. M. p. 163 erklärt
axeyvh? als äixavoipysüxo; (non vafer Thes.) und diesen Sinn
hat auch axsyvrj; an der einzigen Stelle, an der es bei Babrius
vorkommt, in dem an metrischen Gebrechen leidenden Verse
75, 4: 6 8’ axsyvv;; iaxpb; eiixsv eiaßatvwv; und ebenso an allen
Stellen, die der Thesaurus anführt. Deshalb ist an unserer Stelle
die Form axeyvou; des A die allein richtige. — V. 9: eaxt V ecxat
A. — V. 10: Oüwv V 06cm A; beides dem Sinne entsprechend.
— Die Verse 9 und 10, die in A umgestellt sind, hat V in
der richtigen, bereits von Boissonade hergestellten Reihenfolge.
— Das metrische Epimythium fehlt in F; im prosaischen lässt
er 6 p.GOoc cr ; Aci aus und schreibt statt xe y.at blos y.at.
Vat. 18 — A 20. V. 1: ei; y.öp/;v (sic!) V ey. y.olp.-;; A; dass
der beladene Wagen gewöhnlich ey. y.d)p.r ( ; ei; «reu gezogen wird,
ist jedenfalls das natürlichere; weshalb ich die Ueberlieferung
des A für die an unserer Stelle passende Lesart halte; die des
V scheint durch willkürliche Aenderung des Schreibers ent-