Neue Fabeln des Babrius.
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A im Gegensätze zu anderweitig überlieferten Varianten herrscht
blos an folgenden wichtigeren Stellen: 83, 1. 2 haben beide
Handschriften die bekannte Lücke von mindestens zwei Halbversen.
120, 8 haben beide ywX'ov im Gegensätze zu dem aus
anderen Quellen stammenden yXwpov.
Diese Stellen sind, wie man sieht, verglichen mit denen,
an welchen beide von einander abweichen, verschwindend und
sie drängen zum Schlüsse, dass Vaticanus einer von Athous
bedeutend differirenden Handschriftenfamilie angehört.
Ebenso auffallend ist sein Dissens vom Exemplare des
Suidas; er scheint blos deshalb gering, weil ja die Zahl der
von Suidas citirten Babriusstellen eine beschränkte ist:
Vaticanus.
Suidas.
88, 17 f: oütw? (8vfu>g A.)
Nuv smv upt) (ebenso A)
88, 18: bOCka/oö (ebenso A)
88, 19: mi'oc, gcuto) (auch A)
124, 13: tou li'fouq (fehlt in A)
„ „ ouvyjaa?
öpy]
Nuv eariv OVTWC'
ex xoraov
auxb? ap.a
TCTaipou
ßo ijcaq
Uebereinstimmung zwischen beiden gegenüber der durch
A überlieferten Lesart blos 33, 2: aitetpa? Vat. Suidas. püjia? A.
Also auch von dem Exemplare des Suidas weicht der
Text des Vat. ab, so zwar, dass er in der Mehrzahl der
Stellen sogar mit A übereinstimmt. Nun habe ich in
der oben erwähnten Abhandlung ,die babrianisehen Fabeln des
Codex Bodleianus 2906' nachgewiesen (p. 29 f.), dass auch der
Archetypus dieser Paraphrase einen sowohl von Athous als
von dem Exemplare des Suidas abweichenden Text hatte.
Fragen wir nun nach dem Verhältniss zwischen diesem und
dem Vaticanus, so kommen folgende, der Zahl nach geringe,
aber belangreiche Stellen in Betracht: Uebereinstimmung besteht
zwischen beiden: 21, 9. 10 ist die Aufeinanderfolge der beiden
Verse im Vat. und Bodleianus dieselbe gegenüber von A.
114, 6. 7: !pedve Xuyvs y.al ai'ya i(Sv aarsptov io fi'fyog ouioi exXewcei
Vat. Bodl. 90. ßafov ^v Xü/you uveup.« twv S’ äoiepor/ i'o <fiy'{°Q
oir/. üioOrfcyt.et A. 117, 2: iowv ti? äbiy.to? sXeye tou? Osouc xpivetv