Zur Geschichte der Gründung dos Hauses Thang.
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Tschü-tsan, Lin-sse-hung und Tsch’ang-schen-ngan, 1 welche
sich an dem Hoai und in Thsu ebenfalls Namen anmassten.
Tschü-tsan.
£ # Tschü-tsan stammte aus Tsch’ing-fu in
yVjrj j'|'| Pö-tscheu. Er war ursprünglich ein Angestellter des
Kreises. In dem Zeiträume Ta-nie folgte er dem Kriegsheere
zum Angriffe auf die Räuber in dem Gebirge JA |Aj Tschang-pe.
Dem Befehle sich durch die Flucht entziehend, wurde er ein
Räuber. Er gab seinen Scharen den Namen: die Räuber von
Kho-thä-han. Sich selbst nannte er König von
üii | Kia-leu-lo. 2 Seine Heeresinenge zählte zehnmal
zehntausend Menschen.
Er übersetzte den Hoai, zerfleischte King-ling,
('/ 4~ ) ll? Mien-yang und zerschnitt im Umwenden |Jj
Schan-nan. Wohin er kam, verwüstete er, mordete und liess
nicht die geringste Esswaare zurück. Er nannte sich jetzt in
Anmassung Kaiser von Thsu und schuf den neuen Jahresnamen
fl Üt Tsch’ang-thä. Er überflel und entriss hierauf Nan-yang.
Gegen das Ende des Zeitraumes I-ning (617 n. Chr.) kämpfte er
mit jq Ma-yuen-khuei, beruhigendem Abgesandten
von
Schan-nan. Das Kriegsheer der Räuber erlitt eine grosse Niederlage.
Er sammelte die übriggebliebene Menge und stellte wieder
gegen zwanzigmal zehntausend Menschen auf.
In den Landstrichen und Kreisen, welche Tschü-tsan
bewältigte, nahm man die aufbewahrte Hirse hervor und verzehrte
sie. In dem Uebersiedeln war keine Regelmässigkeit.
Wenn man fortzog, verbrannte man ohne weiteres die Strohhäuser
und Sammlungen, zerstörte die Stadtmauern und Vorwerke.
Ohne sich Aussaat und Ernte angelegen sein zu lassen,
befasste man sich ausschliesslich mit Raub. Hierauf litten die
Menschen in grossem Masse Hunger, die Todten lagen reihen-1
Diese drei Männer sind Gegenstand der folgenden Abschnitte.
2 Die Namen Kho-thä-han und Kia-leu-lo sind in dem erdbesehreibenden
Theile des Buches der Thang nicht enthalten.