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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Avcbiiologiscb.fi  Grabungen  in  den  Gebieten  von  Solva  und  Teurnia.

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II.  Glas.
1  Flachstück,  1  gehöhltes,  beide  Melcherfeld.  1  Fussgestell.
  Wazingerfeld.
III.  Metall.
Blei:  1  Gusszapfen,  lang  an  17  Cm.  Wazingerfeld.
Bronze:  1.  Beschlag  mit  ^-artigem  Einschnitt  und  auslaufendem ­
  Bändchen  mit  Niete  von  beiderseitigen  Köpfchen,
nicht  unähnlich  dem  bornholmer  Fundstücke,  vgl.  F.  Sehested,
Oldsager  Taf.  XXXIV  Nr.  540.  Wazingerfeld.
Eisen:  1.  Messer  mit  Stiel,  die  Klinge  sichelartig  vorund
  wieder  zurückgebogen.
2.  Messerklinge,  gradrückig,  am  Ende  gegenüber  der
Spitze  mit  Durchschlag,  lang  9  Cm.  Nägel  mit  breiten  Köpfen,
halbkugelförmig.
3.  Ilohlcylinder  (Thürhaken?).
4.  Thürband,  umgebogen,  sistrumartig  mit  zwei  steckenden ­
  Nägeln,  welche  die  Bänder  verbinden.  Sämmtlich  Wazingerfeld. ­

5.  Allerlei  Eisengeräte,  stark  oxydirt,  gefunden  im
Wazingerfeld  nächst  der  grossen  Thürschwelle.
Münzen,  durchweg  Bronze,  der  Zeit  nach  vom  zweiten
vorchristlichen  Jahrhunderte  bis  um  361,  in  den  bisher  aufgestellten ­
  Rahmen  150  v.  Chr.  bis  565  n.  Chr.  passend.  Noch
lässt  sich  bei  der  geringen  Zahl  genau  verzeichneter  Ortfundmünzen ­
  auf  ein  bestimmtes  Vorherrschen  nicht  schliessen.  Es
sind  wol  noch  Zufälligkeiten,  wenn  beobachtet  wird,  dass  mit
4  Fundmünzen  hierorts  vertreten  sind  Vespasian  und  Faustina,
mit  3  Augustus,  Gallienus,  Constantius,  mit  2  Hadrian,  Pius,
M.  Aurel,  Alexander,  Claudius  G.,  Probus,  Constantinus,
Gratianus,  einfach  Nero,  Nerva,  Traian,  Crispina,  Julia,
Plautilla,  Gordianus,  Salonina,  Maximianus,  Constans,  Leo,
Zeno,  Justinianus.  Wahrscheinlich  wird  sich  das  dichteste
Vorkommen  in  Zukunft  zwischen  Commodus  und  Constantinus
zeigen.  Im  Einzelnen:
Keltische,  Zeit  um  150  v.  Chr.?
1.  Kopfseite  vernutzt,  Strich  wie  von  Haarbüscheln.  Reiter
nach  links,  kennbar  die  Pferdfüsse.  Gelbbronze,  grau-oxydirt,
            
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