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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

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Pichler.

ein  Lampentheil,  ein  gelbbraun  glasirtes  (neuzeitiges)  Idol,
Ziegeln  mit  Stempeln  CAEI\  ELh  und  NITvA  und  polygonen
Pflasterkegeln,  kam  1875  ins  J.  Im  Czihal’sclien  Keller,
Schlossergasse  Nr.  61,  wo  sich  1839  der  Votivstein  eines
Proc.  aug„  etwa  T.  Claudius  Rufinus  für  Hercules?  gefunden
(M.  4046),  zeigte  sich  in  Tiefe  von  P45  M.  schon  der  Conglomeratstein.
  Neben  dem  Theatergebäude  und  dem  Thurme  erstreckt ­
  sieb  im  Keller  der  Beginn  eines  unterirdischen  Ganges
etwa  95  Cm.  unter  der  Strasse  nächst  dem  Platze,  bogicht
gewölbt,  oben  vermauert.  Einstiche  hinter  dem  Maierhofe
Lakitsch,  Fundstelle  von  Bleisärgen;  hinter  der  neuen  Welt
(Stelle  am  Schlüsse  der  Mauer  wand,  rechts  der  Weingartenzaun), ­
  Grabstätte  mit  Gefässresten,  geführt  auf  4  M.  Länge,
3  M.  Breite,  endlich  an  Grajna  in  der  Kartschovina  in  4  M.
Länge  ergaben  bis  zu  einer  Tiefe  von  2  M.  nur  Mörtel-  und
Ziegelschutt.  Das  Programm,  nur  auf  den  nächsten  Stadtbereich ­
  (mit  Ausschluss  der  sonst  ergiebigen  Vororte  mit  40
bewährten  Fundstellen)  berechnet,  konnte  in  Hinsicht  auf  die
dermaligen  Mittel  nicht  weiter  verfolgt  werden.
St.  Peter  im  Holz.
Auf  diesem,  zuletzt  in  den  ,Mittheilungen  der  Central-Commission
  f.  K.  u.  h.  D.‘  (1877  III.  N.  F.  S.  XCV—CXI)
vollständig  beleuchteten  Gebiete  wurden  unter  dankenswerter
Oberleitung  des  Correspondenten  .der  k.  k.  Central-Commission,
Herrn  Pfarrers  Gabriel  Lex,  die  Grabungen  des  Jahres  1876
fortgesetzt.  Die  letztgenannten  waren  auf  Kosten  der  Central-Commission
  eröffnet  worden,  und  auch  zur  Fortsetzung  derselben ­
  trat  ebendieselbe  mit  erheblichen  Mitteln  ein.
Die  Arbeiten,  vom  Frühjahre  bis  20.  October  1877  mit
Unterbrechungen  andauernd,  hatten  folgende  Verbreitung.
Auf  dem  Melchergrunde,  halbe  Kirchberghöhe,  östlich,
Besitzer  Johann  Frühauf,  gingen  die  Grabungen  tief  P5,
lang  15,  breit  7 - 5  M.  Es  zeigten  sich  Mauerspuren  von  Nord-Ost
  (Kreuzstöckel)  gegen  Süd,  Drauseite  und  im  Osten  gegen
die  Gemeindeweide.
Im  Wazingergrunde,  unterhalb  des  Kirchberges,  östlich,
Besitzer  Jakob  Wazinger  in  Fresnitz,  zwischen  dem  Fresnitz-
            
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