Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Archäologische  Grabungen  in  den  Gebieten  von  Solva  und  Teurnia.

645

seits,  glasirt,  wohl  XVII.  bis  XVIII.  Jahrhundert.  Beispiel  der
Fundmischung.  Sämmtlich  Liehmanngruild.  J.
22.  Thon,  grau.  Vom  schalenförmigen  Topf  2  Oberwandstücke, ­
  1  Bodentheil  mit  2  Füssen,  der  dritte  abgebrochen. ­
  Dann  ein  kleiner  Topf  mit  Strichellinien,  weitbauchig,
mit  geringer  Basis,  1  Bodentheil  grauröthlich.  Fund  beim
Kügelzenz.  J.
23.  Thon,  gelbröthlich.  Relieffragment,  beflügelter  Kopf
en  face,  das  linke  Auge  in  doppelter  Ausbringung  übereinander, ­
  langer  Hals.  Der  Flügelansatz  links  stärker  gezeichnet,
Randstrich  mit  Zier.  Ulrichgrund.  J.
24.  Röhrenziegel,  vierseitig,  ein  ganzer  hoch  27-8,  breit
13  und  18-3,  dick  1  bis  2  Cm.,  je  ein  oblonger  Ausschnitt  in
den  Schmalseiten;  ein  halber  Röhrenziegel,  bis  zur  Lochhälfte
reichend,  aussen  rautig  geritzt.  Ein  kleineres  Plättchen  zeigt
das  Loch  oben  abgerundet  und  den  Einschnitt  für  einen  zweiten
Durchlass.
25.  Halbcylindrische  Ziegel,  lang  bis  35  Cm.
26.  Ziegelplatten  2,  mit  Stempelinschrift  wie  IMD,  gestürzt ­
  CIVV,  ursprünglich  CIVVEM  oder  CIVVENA  ,  oder
CIVVEN  zweimal  gleichlautend,  am  Fragmente  jetzt  sichtbar
VVENA,  im  Seitenrande  eingedrückt  die  vier  Finger  der
linken  Hand.  Die  Sage  des  Stiefingthales  spricht  von  einer
dortigen  Stadt  Viana,  gewiss  nur  aus  Büchern  aufs  Volk  übertragen. ­
  Vgl.  Desjardins  Taf.  LIV,  LV  als  figulina  mit  Name
einer  legio.  Uebrigens  ist  die  Ziegelinschrift  ////WEN  auch
bekannt  aus  M.  6013,  113  und  den  Archäol.-epigr.  Mitth.  I,  156.
Fund  Komorn.
27.  Ziegelplatten  3  und  1  Ziegelbruchstück,  rückwärts,
als  auf  der  nicht  flachen  Seite,  der  Einschnitt  eines  keilartigen
Eisenzapfens  \~j.  Liebmanngrund.  J.  Eine  Platte,  lang  9 - 5  Cm.
aus  dem  Ulrichgrund.  J.
28.  Mauerziegel,  dick  75  Mm.,  mit  den  Spatelzeichen
wie  CCX,  andere  mit  eingezogenen  Bogenführungen  wie  S,
quadratische  mit  Eindruck  der  vier  Finger,  Ziegel  mit  Seitenfalzen, ­
  endlich  eine  länglichte  Platte  mit  Ritzungen  wie
((r/(X))),  im  Ulrichgrunde;  ähnliche  mit  Bogenzeichen  im
Pichleracker,  einer  mit  Stempelfläche  ohne  Siglen.  Liebmanngrund. ­
  J.

42 ;
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.