Archäologische Grabungen in den Gebieten von Solva und Teurnia.
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VITAL (IS)
SECVND(INI)
LIB.ET. ANN(IVS)
BOTTA.V.F.SI(BI)
ET.SECVNDINA(E •)
F. AN-VII.DEF-ETING/////SA
(B..)
ET.VITALIN (I FF)
Wir haben auf norisch-pannonischem Gebiete mehrfach
die Namen Vitalis, welcher auch Frauenname ist. Zunächst
zu Grosssonntag mit conlibertis, M. 4107, zu Cili mit Suria
Suputa 5262, Pettau 4057, 4072 und hauptsächlich um Solva
selbst, indem der grosse, dem J. 0. M. gewidmete Votivstein
einen Vettius oder Attius Vitalis nennt, in Zeile 13 einen
Secundinus, in Zeile 9 einen Ursinus Vitalis, in Zeile 15 einen
Secundinus, M. 5319. Ein Vettius Vitalis als miles leg. II ita
zu Weihmörting 5614, endlich noch zu Solva ein P. Laelius
Vitalis mit Maesia 5366. Dies, abgesehen von den Namensvorkommnissen
zu Gmünd mit Adnamus, Jentumar 4731, Arndorf
mit Cavcav, Suadrun 4922, Tanzenberg 4968, St. Donat
mit Viriondagicana und Cumnia 4996, Laibach 3876, Münkendorf
3927, Oresac 4006, Stuhlweissenburg 3556, Stixneusiedl
4541, Alt-Ofen 3453, Sissek 3975, Soprony-Oedenburg 4259,
Szöny 4328, Petronell 4400, Schwechat 4707, Ebersdorf 4593
und etlichen Ziegelschriften von Baden, Theresienstadt, Wien,
vgl. 4660, 3297, hiezu Vitalis bei Desjardins, Monum. hongr.
Nr. 85, 147, 186, 211, Vitalianus 167.
Die gens Annia erscheint zu Solva selbst mit M. Annius,
Annia, M. Ann. Marcellinus als centurio der coh. I. A. (5330),
M. Annius m. lib. Decumus und Ann. Festus auf den, im
Jahre 1781 nachgewiesenen leibnitzer Steinen 5351, 5332,
Annia Quinta 5377; dann mit Q. Ann. Terentius am Schöckel
5491, M. Ann. Romanius zu Eggersdorf 5488, C. Ann. Lucius,
Annia Sedatina und Ann. Seneca zu Triebendorf 5065, 5067,
C. Ann. Rufinus zu Weyer 5481 und Annia Valentina zu Waltersdorf-Hartberg,
womit zu vergleichen St. Veit in Kärnten 4879,
4884, Victring 4878, Sittich 3898, Crisulian 4109, Neudorf in
Ungern 3666, Szöny 4339, 4335, 4366, Steinamanger 4150,