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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

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Pichler.

M.  5477.  Wir  lesen  wie  Quincius  zu  Igg  M.  3790  und  die
Quincianus  um  Altofen  M.  3604  ?,  3627,  3447,  3452  und  Steinamanger ­
  4150.
Crispinus,  a,  begegnet  zweimal  zu  Kaindorf  5343,  Seckau
5332,  allda  Crispa  5336;  Finitus,  a,  zu  Seckau  5349,  5392
und  Strass  5361;  Catullus,  a,  zu  Gallenhofen  5104,  Cili  5169,
Seckau  5333,  Steinamanger  4198,  Catullina  zu  Landseha  5362.
Die  cohortes  praetoriae  sind  in  Norico-Pannonien  inschriftlich ­
  in  der  Art  vertreten,  dass  von  den  I  bis  XI  zumeist  erscheinen ­
  VII.  und  IV.,  minder  I.,  II.,  X.,  am  wenigsten  III.,  V.,
VI.,  IX.,  XI.,  es  fehlt  die  VIII.  gänzlich.  Speciel  im  leibnitzer
Felde,  zu  Kaindorf  5337  ist  genannt  Coh.  V  praet.;  von  den
urbanae  kennt  man  in  Steiermark  nur  die  ungenannte  von
Wallnerberg  M.  5503,  in  Kärnten  die  XII.  von  St.  Veit
M.  4845,  wie  in  Dalmatien  die  XII.  und  XI.  zu  Novigrad  und
Veglia  M.  2886,  3126.  Dabei  fehlt  überall  das  PRAET.  Zwei
heimische  milites  praetoriani,  aus  den  Jahren  119,  120  n.  Chr.,
erscheinen  auf  dem  laterculum  von  London,  Sammlung  Kemps,
und  zwar  Zeile  5  und  6,  Solva,  der  Name  fehlt;  ein  (Ulpiu)
S  Florus  aus  Petavi(one),  CIL.  VI,  1,  2375  a,  vgl.  P.  Ael.
Fuscus,  Virun  und  P.  Barb.  Maximus  Poet.,  ebd.  2483,  2571,
2579,  2619,  2914.  Der  Schluss  wol  mit  Altersdate  an  V.
4.  Grabschriftstein.  Fundstelle  Seckaumühle  bei  Leibnitz,
an  der  Wehr,  die  Schrift  obenauf,  Krystallinm  armer,  hoch  115,
breit  50  bis  73,  dick  17  Cm.  Gewicht  an  343  Kilogr.  J.
Die  gekehlte  Einrahmung  breit,  sammt  den  Reliefs,  15  Cm.,
seitlich  Blattreihen  an  einem  Stabe,  oben  einer  der  beiden  Löwen,
welche  auf  das  Mittelstück  schauen,  hockend,  ähnlich  gehalten
wie  die  seitliche  Fassung  zum  Denkmale  des  P.  Laelius  Heracla
(M.  5365,  I.-Oe.  84/37)  oder  des  S.  Baeb.  Pudens  (M.  5353,
I.  Oe.  82/19)  oder  des  mit  phaleris  torquibus  betheilten  T.
Cass.  Secundus  (M.  5334,  I.-Oe.  51/50),  alle  aus  Seckau.  Vermuthlich
  gehörte  dazu  noch  ein  oberes  Steinstück,  etwa  mit
Randsäulen,  Büsten,  einem  Frontispize  mit  dem  Adler  und
etwa  einem  Aufsatze,  dem  Ammonskopfe  zwischen  zwei  Löwen.
            
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